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Analyses et Arguments

Keine Sehnsucht nach der DDR

Ergebnisse einer repräsentativen Bevölkerungsumfrage der Ost- und Westdeutschen zum 30-jährigen Mauerfall.

Vor 30 Jahren fiel die Mauer, der Untergang der DDR wurde unaufhaltsam und ein Jahr später feierte Deutschland die Wiedervereinigung. Doch ist das Zusammenwachsen ein mitunter holpriger Prozess, da die jeweiligen Erfahrungen, Biografien und letztlich auch die Sozialisationen in beiden Landesteilen sich nach wie vor in Einstellungen und Verhaltensweisen widerspiegeln.
  • Die Sehnsucht nach der DDR ist nicht vorhanden, auch wenn einige der Ansicht sind, vieles war dort besser.
  • Die meisten Einstellungen gebenüber dem Mauerfall und der Wiedervereinigung sind weitgehend stabil. Im Osten und im Westen bewerten z. B. 72 Prozent die Einheit positiv, 1999 lag der Wert bei 75 Prozent.
  • Die deutsche Einheit und der Mauerfall werden mit großer Zustimmung positiv bewertet. 80 Prozent der Ost- wie Westdeutschen halten die friedliche Revolution für einen Glücksfall in der Geschichte. Für 90 Prozent der über 75-Jährigen ist der Mauerfall ein bewegender Moment gewesen.
  • Emotional kommen sich die Deutschen näher.

 

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Dr. Viola Neu

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Stellvertretende Leiterin Analyse und Beratung,
Leiterin Wahl- und Sozialforschung

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À propos de cette série

Cette série informe de manière concentrée sur les positions importantes de la Fondation Konrad-Adenauer sur les questions d'actualité. Les différents numéros présentent les principales conclusions et recommandations, offrent de brèves analyses, expliquent les projets futurs de la Fondation et désignent les personnes de contact du KAS.

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