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"Aus der Wüste heraus"

di Rudolf Zewell

Benedikt der XVI.: Ein Porträt der ersten Tage (In: PM Juni)

Sein geistliches „Regierungsprogramm“ legte Benedikt XVI. mit seiner Predigt bei der feierlichen Amtseinführung vor. Die Auslegung der biblischen Texte zeigt einen zutiefst spirituellen Papst, der zu den Wurzeln des Christentums zurückkehrt.

Welches Profil lässt das Pontifikat Benedikts XVI. schon jetzt, wenige Wochen nach seiner Wahl, erkennen? Abgesehen von der kommunikativ-offenen, ja herzlichen und gewinnenden Art und Weise seiner ersten öffentlichen Auftritte, die selbst viele, die ihn gut zu kennen meinten, überraschte, sind es die Aussagen seiner bisherigen Predigten und Ansprachen. Sie deuten in groben Zügen Schwerpunkte an, die er setzen will. Jeder dieser Auftritte hatte einen besonderen Akzent. Noch vor dem Konklave geißelte er als Kardinaldekan in einer flammenden Predigt vor dem Kollegium der Papstwähler die „Diktatur des Relativismus“ und bezeichnete Christus als das „Maß des wahren Humanismus“. Diese „Kapuzinerpredigt“ blieb offensichtlich nicht ohne Eindruck auf die Versammelten, die hier eine klare Positionsbestimmung erkennen konnten. Sieht man dies zusammen mit der spirituell in die Tiefe gehenden, ebenso schlichten wie eindrücklichen Predigt beim Pontifikalrequiem für Johannes Paul II. und den von Ratzinger in seiner Funktion als Kardinaldekan souverän geleiteten so genannten Generalkongregationen, den Kardinalsversammlungen vor dem Konklave, sowie der unbestritten hohen persönlichen und theologischen Autorität, dann fügt sich hier alles zu einem Bild, das die schnelle Entscheidung des Kardinalskollegiums verstehen lässt.

Seine Predigt in lateinischer Sprache nach der Wahl zum Papst vor den Kardinälen in der Sixtinischen Kapelle gilt als

programmatischer Auftakt dieses Pontifikates. Mit Bezug auf die Stelle im Matthäusevangelium „Du bist Petrus, und auf diesem Fels will ich meine Kirche bauen“ sieht er das Papstamt im Dienst der Universalkirche. Als „Diener der Diener Gottes“ bittet er die Kardinäle, ihn „mit Gebet und ständiger aktiver und weiser Zusammenarbeit“ zu unterstützen, die „Brüder im Bischofsamt“, ihm „mit Gebet und Rat nahe zu sein“. Der Nachfolger Petri und die Bischöfe müssen „untereinander eng verbunden sein“ – hier verweist der Papst ausdrücklich auf die Aussagen des Zweiten Vatikanischen Konzils. So verschieden ihre Aufgaben und Funktionen auch sein mögen: Diese „kollegiale Gemeinschaft“ stehe „im Dienst der Kirche und der Einheit im Glauben“. Davon hänge heute die Wirksamkeit der Glaubensverkündigung ab. Aber wie sind die Worte zu interpretieren? Manche Beobachter sehen hier eines der neuen Aufgabenfelder des Papstes: Es gehe darum, so die Forderung etwa deutscher Theologen, das Verhältnis zwischen Ortskirchen und römischer Zentrale neu zu gewichten. So könnten – um nur ein Beispiel zu nennen – die Weltbischofssynoden von einem eher wirkungslosen Forum zum wirklichen Instrument der Kollegialität aufgewertet werden. Wer hier schnelle Reformen einfordert, könnte freilich enttäuscht werden. Gerade auf Druck reagiert „Rom“ nicht.

Mehrfach geht Benedikt XVI. in seiner programmatischen Predigt auf das Zweite Vatikanum ein. Die Konzilsdokumente hätten nicht an ihrer Aktualität verloren; vielmehr erwiesen sich ihre Lehren als besonders dauerhaft im Blick auf die neuen Erfordernisse der Kirche und der heutigen globalisierten Gesellschaft. Der Hinweis auf die „verbindliche neue Lektüre“ jener Dokumente verweist allerdings darauf, was Kardinal Ratzinger ebenso sah, wie es jetzt Papst Benedikt sieht: Nicht jeder, der sich in seiner Sicht der Dinge auf das Konzil beruft, gibt dessen Intention richtig wieder. Eines ist in diesen Tagen aber auch deutlich geworden: Der unverzichtbare Dienst der Laien an der Sendung der Kirche, den das Konzil formuliert hat, dürfte, wenn man die Worte des Papstes richtig deutet, eine Stärkung und Aufwertung erfahren.

Eucharistie im Zentrum

Das neue Pontifikat hat mitten in dem von Johannes Paul II. ausgerufenen Eucharistischen Jahr begonnen. Das verweist für den Papst auf ein Charakteristikum seines Amtes: „Die Eucharistie, das Herz des christlichen Lebens und die Quelle des Verkündigungsauftrags der Kirche, muss das dauerhafte Zentrum und die Quelle des Petrusdienstes sein, der mir anvertraut wurde.“ Daraus ergibt sich der konkrete Auftrag: In diesem Jahr soll das Fronleichnamsfest nach dem Wunsch des Papstes „mit besonderer Beachtung“ gefeiert werden. Seine erste Reise wird den Papst Ende Mai nach Bari führen, wo er an der Abschlussfeier des nationalen Eucharistischen Kongresses teilnimmt. Auch beim Weltjugendtag im August in Köln, an dem Benedikt XVI. teilnehmen wird, soll die Eucharistie im Zentrum stehen. Selbstredend gilt das auch für die Vollversammlung der Bischofssynode im Oktober in Rom, die unter dem Thema „Die Eucharistie als Quelle und Gipfel des Lebens und der Mission der Kirche“ steht. Ausdrücklich bittet der Papst, „in den nächsten Monaten die Liebe und die Hingabe an die Eucharistie Jesu zu intensivieren und auf mutige und klare Weise den Glauben an die Realpräsenz des Herrn auszudrücken, vor allem durch die Festlichkeit und den korrekten Vollzug der Liturgie“. Hier nimmt der Papst besonders die Priester in die Pflicht.

Mit der Eucharistie untrennbar verbunden ist der Impuls der Kirche zur Einheit. „Katholiken“, sagt er, könnten gar nicht anders, als „jene volle Einheit anzustreben, die Christus im Abendmahlssaal so brennend gewünscht hat“. Benedikt XVI. selbst sieht es als seine „wichtigste Aufgabe“ an, sich unter Einsatz aller Kräfte um die „Wiederherstellung der vollen und sichtbaren Einheit aller Jünger Christi zu bemühen“. Der Papst ist sich freilich bewusst, dass dafür „Bekundungen eines gut gemeinten Gefühls“ nicht genügen. Es bedürfe konkreter Gesten, die die Herzen bewegten. Auf dem schon von seinen Vorgängern eingeschlagenen Weg des Ökumenismus ist der theologische Dialog unverzichtbar. Gerade auf diesem Feld dürfte Benedikt XVI. kraft seiner hohen fachlichen Kompetenz weit reichende Anstöße geben. Er werde, auch mit Blick auf die Rechenschaft gegenüber Gott als dem obersten Richter, „alles in seiner Macht Stehende“ tun, „um das fundamentale Anliegen des Ökumenismus zu fördern“. Er will jede Initiative aufgreifen, die geeignet erscheint, die Kontakte und die Verständigung mit den Vertretern der verschiedenen Kirchen und kirchlichen Gemeinschaften zu fördern. Eine Hauruck-Ökumene, die grundlegende theologische Fragen außer Acht lässt, wird es mit diesem Papst nicht geben, aber vermutlich ungeahnte überraschende Aufbrüche. Benedikt XVI. wird die theologische Diskussion tiefer und intensiver führen. Dazu gehört, über das Verständnis des Petrusamtes zu sprechen.

Mit der anglikanischen Kirche hatte es darüber bereits einen jahrelangen Dialog gegeben. Erzbischof Rowan Williams, Ehrenoberhaupt der Anglikaner, ist überzeugt: Mit dem neuen Pontifikat sei eine neue Etappe im Gespräch zwischen den christlichen Konfessionen angebrochen. Natürlich ist es viel zu früh, Benedikts Einsatz für die Ökumene heute schon bewerten zu wollen, aber bereits jetzt gebe es „Zeichen, wie wir alle gemeinsam einen Weg zur Einheit suchen können, wie wir im Licht der Enzyklika Ut Unum Sint von Johannes Paul II. gemeinsam neu über das Petrusamt nachdenken können“. Die Ereignisse der vergangenen Wochen sieht der Primas der Anglikanischen Kirche wie eine Art Vorwegnahme dessen, was die Christenerwarte: „EineweltweiteFreund-schaft, die ganz unterschiedliche Menschen verbindet, um Gott anzubeten und ihn zu loben. Angesichts der doktrinalen Schwierigkeiten lässt sich jetzt eine Ein-heit auf anderer Ebene erahnen. Meiner Meinung nach will der neue Papst an die-sem Plan arbeiten. Dafür bete ich.“

Brücken der Freundschaft

Besonders in den Blick nehmen dürfte dieses Pontifikat die Ökumene mit den Schwesterkirchen im Osten. Bereits bei seinen ersten Predigten setzte der Papst hier einen deutlichen Akzent. Beim ers-ten Regina-Coeli-Gebet sagte er: „Ich wünsche mir von Herzen, dass die Osterfeiern Anlass zu einem Gebet für denjenigen sind, der unser gemeinsamer Herr ist und der uns aufruft, entschieden den Weg zur vollen Einheit fortzusetzen.“ Von der Freude der orthodoxen Christen über die Wahl Benedikts sprach der griechisch-orthodoxe Metropolit Michael Staikos bei der orthodoxen Karfreitagsliturgie in Wien. „Er kennt uns und unsere Theologie, und wir kennen ihn“, sagte er über den Papst. Im Buch der Ökumene würden jetzt neue, verheißungsvolle Seiten geschrieben. Auch aus Moskau gibt es ermutigende Signale von Metropolit Kyrill, Chef im Außenamt des Patriarchates. Noch freilich sind die Beziehungen zwischen dem Vatikan und der russisch-orthodoxen Kirche alles andere als von einem ökumenischen Miteinander geprägt. Eine Herausforderung eigener Art ist die Situation in der Ukraine. Dort streiten gleich drei orthodoxe Kirchen um die Vorherrschaft, wobei sie ziemlich einmütig sind, wenn es gegen die mit Rom unierte griechisch-katholische Kirche geht. Vorstellungen, diese Kirche in den Schoß des Ökumenischen Patriarchates zurückzuholen, erleichtern die Sache nicht. Ein schwieriges Feld also, auf dem sich Benedikt XVI. bewegt. Immerhin traf bereits kurz nach seiner Wahl die Einladung des Patriarchen Bartolomaios von Konstantinopel zu einem Besuch des Papstes am Bosporus in Rom ein. Das ist mehr als protokollarische Höflichkeit, zumal Bartolomaios das Bekenntnis zum übernationalen, überstaatlichen und wahrhaft ökumenischen Charakter des Christentums abgelegt hat.

Benedikt XVI. wendet sich gleich zu Beginn seines Pontifikates auch an alle, die einer anderen Religion angehören oder die einfach eine Antwort auf die fundamentalen Fragen der Existenz suchen und sie noch nicht gefunden haben. Mit ihnen allen will die Kirche „einen offenen und aufrichtigen Dialog führen“. Frieden, echte soziale Entwicklung, der Respekt vor der Würde jedes Menschen – das sind die Ziele, für die der Papst den von den Vorgängern eingeleiteten viel versprechenden Dialog mit den verschiedenen Kulturen fortsetzen will. „Ich versichere euch“, sagte er am Montag beim Empfang für die Repräsentanten der anderen Religionen, „dass die Kirche weiterhin Brücken der Freundschaft mit den Angehörigen aller Religionen bauen will.“ Trotz aller Konflikte, Gewalt und Krieg strebe die Welt nach Frieden. Schon die Wahl seines Namens darf ja in diesem Zusammenhang als programmatisch gelten. Als „Friedenspapst“ ist Benedikt XV. in die Geschichte eingegangen. Und Mönchsvater Benedikt von Nursia steht für die christlichen Wurzeln der heutigen europäischen Friedensordnung. „Frieden ist eine Pflicht, die alle Völker erfüllen müssen, vor allem diejenigen, die in einer religiösen Tradition stehen“, sagt der Papst. Der Dialog sei „ein wertvoller Beitrag zum Bau solider Grundlagen für den Frieden“.

Speziell sprach er von der Wertschätzung für den wachsenden Dialog zwischen Christen und Muslimen. Der Papst kann sich beim Dialog der Religionen weiterhin auf das kirchliche „Vorfeld“ stützen, auf Laienorganisationen wie Sant’Egidio und die Fokolare. So haben gerade in diesen Tagen rund 200 Teilnehmer aus 33 Ländern, darunter 100 Muslime, in der päpstlichen Sommerresidenz Castelgandolfo am ersten muslimisch-christlichen Symposium der Fokolar-Bewegung teilgenommen. Zu den Themen, über die sich christliche und islamische Theologen austauschten, gehörte die Erfahrung der Gegenwart Gottes in muslimischen und christlichen Gemeinschaften.

Handschrift des Seelsorgers

Besonders in Afrika und Lateinamerika hat es nicht nur Jubel über die Wahl Jseph Ratzingers zum Papst gegeben. Die Gläubigen der „Dritten Welt“ kennen den neuen Papst noch zu wenig. Stark beachtet wurde, dass er in seiner ersten Predigt die Frage der Gerechtigkeit in der Welt, der gerechten Verteilung der Güter, herausgestellt hat. Wer diesen Papst auf die Dogmatik „begrenzt“, schätzt ihn völlig falsch ein. Bereits bei seinem ersten Sonntagsgebet vom Fenster seiner Wohnung im Apostolischen Palast aus forderte er gerechte und menschenwürdige Arbeitsbedingungen und sprach auch das Problem der Jugendarbeitslosigkeit an. Wer erwartet hatte, der neue Papst werde bei seinen ersten großen Auftritten Themen ansprechen, die innerhalb und außerhalb der katholischen Kirche als „heiße Eisen“ gelten, musste enttäuscht werden. Aussagen zur Sexualethik (vor allem zur Aidsproblematik) oder zum Thema wiederverheirateter Geschiedener in der Kirche konnte keiner zum Auftakt erwarten. Das bedeutet nicht, dass sich dieser Papst den Herausforderungen nicht stellen wird. Seine Antworten könnten dann aber eher die Handschrift des Seelsorgers als des Dogmatikers zeigen – auch wenn beides nicht in innerem Widerspruch steht.

Zu den Wurzeln

Sein geistliches „Regierungsprogramm“ legte Benedikt XVI. mit seiner Predigt bei der feierlichen Amtseinführung vor. Die Auslegung der biblischen Texte zeigt einen zutiefst spirituellen Papst, der zu den Wurzeln des Christentums zurückkehrt. Er zitiert die Väter, wenn er sagt: „Für den Fisch, der für das Wasser geschaffen ist, ist es tödlich, aus dem Meer geholt zu werden. Er wird seinem Lebenselement entrissen, um dem Menschen zur Nahrung zu dienen. Aber beim Auftrag der Menschenfischer ist es umgekehrt. Wir Menschen leben entfremdet in den salzigen Wassern des Leidens und des Todes, in einem Meer des Dunkels ohne Licht. Das Netz des Evangeliums zieht uns aus den Wassern des Todes heraus und bringt uns ans helle Licht Gottes, zum wirklichen Leben. In der Tat – darum geht es beim Auftrag des Menschenfischers in der Nachfolge Christi, die Menschen aus dem Salzmeer all unserer Entfremdungen ans Land des Lebens, zum Licht Gottes zu bringen.“

Hier spricht der Papst in einfachen, schlichten Worten. An den beiden Zeichen des Amtes, dem Fischerring und dem Pallium, entwickelte er die Sendung der Kirche und seine eigene Aufgabe, die des Hirten. Sowohl beim Hirtenbild wie beim Bild vom Fischer taucht der Ruf zur Einheit ganz nachdrücklich auf. „Voller Zuneigung“ richtet er seinen Gruß an alle, „die, im Sakrament der Taufe wiedergeboren, noch nicht in voller Gemeinschaft mit uns stehen, sowie an euch, Brüder aus dem jüdischen Volk, mit dem wir durchein großes gemeinsames geistliches Erbe verbunden sind, das in den unwiderruflichen Verheißungen Gottes seine Wurzeln schlägt“. Schließlich gehen seine Gedanken zu allen Menschen, glaubenden und nicht glaubenden.

Aufgabe des Hirten

Benedikt XVI. spricht in seiner ersten Predigt auf dem Petersplatz nicht von Struk-turen, nicht von Ämtern, nicht von Reformschritten, sondern schlicht von der Aufgabe des Hirten. Und diese sei es nicht zu kommandieren, sondern die Menschen aus den vielen Wüsten der Zeit herauszuführen: „Es gibt die Wüste der Armut, die Wüste des Hungers und des Durstes. Es gibt die Wüste der Verlassenheit, der Einsamkeit, der zerstörten Liebe. Es gibt die Wüste des Gottesdunkels, der Entleerung der Seelen, die nicht mehr um die Würde und um den Weg des Menschen wissen.“ All diese äußeren Wüsten breiteten sich in der Welt aus, „weil die inneren Wüsten so groß geworden sind“, sagt Benedikt XVI. Die Schätze der Erde dienten „nicht mehr dem Aufbau von Gottes Garten, in dem alle leben können, sondern dem Ausbau von Mächten der Zerstörung“. Die Kirche als Ganze und die Hirten in ihr müssten sich auf den Weg machen, „um die Menschen aus der Wüste herauszuführen zu den Orten des Lebens – zur Freundschaft mit dem Sohn Gottes“. Und er greift jenes berühmte Wort „Habt keine Angst!“ auf, mit dem Johannes Paul II. sein Pontifikat begann. Auch dies ein klarer Hinweis auf die Kontinuität, in der er sein Pontifikat sieht. Der 78-jährige Pontifex, der in den ersten Tagen im Amt bei aller Festigkeit, die er ausstrahlt, immer wieder auch um Unterstützung für sich bittet, bringt auch die Hoffnung und die spirituelle Sehnsucht der Jugend auf den kurzen Begriff: „Die Kirche lebt. Und die Kirche ist jung.“ Im August wird er mit dieser Jugend in Köln zusammentreffen.

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Sankt Augustin Deutschland