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Gilad Shalit ist frei

Der Vorsitzende der Konrad-Adenauer-Stiftung, Dr. Hans-Gert Pöttering, hat die Freilassung des israelischen Soldaten Gilad Shalit im Gegenzug für 1027 palästinensische Gefangene, die aus israelischen Gefängnissen entlassen werden, nachdrücklich begrüßt.

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Tief beeindruckt zeigte sich Pöttering, der auch Vorsitzender der "Arbeitsgruppe für den Nahen Osten" des Europäischen Parlaments ist, von dem unermüdlichen Einsatz der Familie Gilad Shalits für die Freilassung ihres Sohnes.

Mertes: Hoher politischer Preis

In einer ersten Reaktion sagte der Leiter des Auslandsbüros der Konrad-Adenauer-Stiftung in Israel, Michael Mertes, dass durch den aktuellen Gefangenenaustausch keine unmittelbare Sicherheitsbedrohung bestehe. Gegenüber dem Inforadio des rbb räumte Mertes zugleich ein, dass der politische Preis, den Ministerpräsident Benjamin Netanjahu für den Deal „tausend gegen einen“ zahle, ein hoher sei, schließlich seien unter den rund freigelassenen Palästinensern auch Terroristen.

In Israel wurde die Rückkehr des Soldaten mit großer Freude und Erleichterung aufgenommen, trägt Shalit doch ein hohes Identifikationspotenzial in sich. Mertes wies darauf hin, dass alle Männer und Frauen in Israel Wehrdienst leisten. Da das Land sich in einem asymmetrischen Konflikt befände, könne das Schicksal Shalits theoretisch jedermann ereilen.

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Dr. Alexander Brakel

Alexander.Brakel@kas.de

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