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"Um in eine gute Zukunft zu gehen, müssen wir von unseren Fehlern lernen"

15 Jahre American Jewish Committee

Seit 1998 ist das American Jewish Committee (AJC) als erste amerikanisch-jüdische Organisation in Berlin vertreten. Grund genug für die Konrad-Adenauer-Stiftung (KAS), anlässlich der 33-jährigen freundschaftlicher Verbundenheit mit dem AJC dieses Jubiläum zu feiern.

Die damalige Entscheidung zu einer Repräsentanz war nicht nur für die deutsch-amerikanisch-jüdischen Beziehungen ein bedeutender Schritt. Sondern auch und vor allem war es eine Bestätigung der bereits damals tiefen und schon lange andauernden Verbundenheit zwischen dem AJC und der Konrad-Adenauer-Stiftung.

Am 23. Juni 1980 trafen 15 amerikanisch-jüdische Besucher zum ersten „Adenauer Exchange“ in der Bundesrepublik ein. Nahezu 400 sind es auf amerikanischer Seite bis zum heutigen Tag geworden und eine ebenso große Anzahl Deutscher ist seitdem zum Gegenbesuch in die USA gereist.

„Das Verhältnis zur Konrad-Adenauer-Stiftung war für uns ein Segen“, sagte Robert Elman. „Heute haben wir in Deutschland einen engen Partner, der zur führenden Nation in Europa aufgestiegen ist – das war vor 15 Jahren nicht absehbar“, so der Präsident des AJC. Deutschland sei heute ein völlig anderes Land als vor 70 Jahren und der rege Austausch zwischen beiden Ländern habe dazu geführt, dass vor allem amerikanische Juden, die zuvor skeptisch auf Deutschland geblickt hätten, mit einem ganz anderen Eindruck zurückgereist seien.

Dabei waren die Anfänge beschwerlich. „Für beide Seiten war es kein einfacher Schritt, das Berliner Büro seinerzeit zu eröffnen“, berichtete Eugene DuBow. „Und ich kann sagen, dass wir es nicht geschafft hätten, ohne die Zusammenarbeit mit der Konrad-Adenauer-Stiftung“, so der Gründungsdirektor des Berliner Büros der AJC.

„Deutschland hat heute die am schnellsten wachsende jüdische Gemeinde in Europe“, sagte S.E. Philipp D. Murphy in seinem Grußwort. Das liege auch daran, „dass Deutschland der Vergangenheit nicht ausgewichen ist. Es hat sich seiner Geschichte gestellt.“ Für die meisten Deutschen stelle die Erinnerung an den Holocaust eine Verantwortung und eine moralische Pflicht da, so der Botschafter der Vereinigten Staaten. Daher hätten die amerikanischen und israelischen Juden, die die Gelegenheit bekamen, Nachkriegsdeutschland kennenzulernen und seine Bemühungen, aufrichtig die eigene Geschichte aufzuarbeiten, einen differenzierteren Blick auf das Land. „Und das AJC, das mit Partnern wie der Konrad-Adenauer-Stiftung zusammenarbeitet, hat dabei eine wesentliche Rolle gespielt.“

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14 luglio 2012
KAS ehrt Eugene Dubow zum 80. Geburtstag als Brückenbauer im deutsch-jüdisch-amerikanischen Dialog

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