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Analysen und Argumente

Regionen auf dem Weg zum European Green Deal

Verena Ringler, Claudia Crawford, Michael Stellwag

Auf dem Weg zum European Green Deal: Die Teilnehmenden zeigen sich motiviert, das eigene Handlungsfeld sowie die eigene Region im Sinne des EGD zu entwickeln.

Welche Fragen und Sorgen, Chancen und Potenziale artikulieren ausgewählte Gestalter in drei Bundesländern Österreichs? Was erhoffen sie sich von Brüssel, was vom cross-sektoralen Zusammenspiel? 50 österreichische Vorreiter aus den Bundesländern Tirol, Vorarlberg und Niederösterreich nahmen an einer Sondierung der Konrad-Adenauer-Stiftung Multilateraler Dialog Wien und dem Think and Do Tank European Commons zum European Green Deal (EGD) teil.

Die insgesamt knapp 50 befragten Gestalter sowie die Kontrollgruppe, bestehend aus 20 Entscheidern im Wiener Politikbetrieb, sehen den EGD als Führungsthema und als Querschnittsmaterie. Man möchte sich einbringen. Zugleich sehen die Befragten, dass dem profunden Umbau von Wirtschaft und Gesellschaft erhebliche politische Risiken und kommunikative sowie kulturelle Herausforderungen innewohnen.

Vonseiten der EU erwarten die Teilnehmer der Sondierung sich frühzeitige Information und erhoffen sich langfristige Dialogangebote im geschützten Raum. Um die EGD Ziele als Faktoren der Standortpolitik umzusetzen, plädieren sie für interregionalen Austausch und Innovationsmechanismen, etwa indem ein Programm für EGD-Modellregionen nach dem Vorbild des Programms der Europäischen Kulturhauptstädte erwogen werde.  In sämtlichen EGD Maßnahmen sei entscheidend, die Bevölkerung möglichst praktisch ins Tun zu bringen und zum Mitgestalten einzuladen. Dieser Bericht stellt die Ergebnisse und sich daraus ableitende Handlungsempfehlungen der Sondierungen vor.

Die qualitativ angelegte Sondierung wurde Monate vor dem russischen Angriffskrieg auf die Ukraine erstellt.  

Lesen Sie den Beitrag zu den Ergebnissen der Sondierung hier als PDF

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Claudia Crawford

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Leiterin des Büros Multilateraler Dialog KAS in Wien

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Die Reihe informiert in konzentrierter Form über Analysen der Konrad-Adenauer-Stiftung zu relevanten aktuellen Themen. Die einzelnen Ausgaben stellen zentrale Ergebnisse und Empfehlungen eigener und externer Expertinnen und Experten vor, bieten Kurzanalysen von rund fünf Seiten und nennen KAS-Ansprechpartnerinnen.

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