자산 발행인

보고서

Christdemokraten bleiben stärkste politische Kraft in den Niederlanden aber keine Mehrheit für Mitte-Rechts

Franz-Josef Reuter
Die vorgezogenen Parlamentswahlen in den Niederlanden hat keine eindeutige Mehrheiten für die künftige Regierung in Den Haag gebracht. Die regierenden Christdemokraten konnten sich zwar als stärkste Kraft behaupten, für die angestrebte Mitte-Rechts-Koalition reichen die Parlamentssitze aber nicht aus. Ministerpräsident Balkenende kündigte an, er werde die Programme der übrigen Parteien genau prüfen und dann entscheiden, mit wem Koalitionsgespräche geführt werden sollten.

자산 발행인

Nach dem vorläufigen Endergebnis kommen die Christdemokraten (CDA) auf 44 der 150 Sitze. Sie konnten einen Sitz hinzugewinnen. Zweitstärkste Kraft ist die sozialdemokratische „Partei der Arbeit“ (PvdA) unter ihrem Spitzenkandidaten Bos mit 42 Sitzen. Die Sozialdemokraten gewannen 19 Sitze zurück. Die Rechtsliberalen (VVD) kamen auf 28 Sitze, vier mehr als im vorigen Jahr. Starke Verluste muss die rechtsgerichtete Liste Pim Fortuyn (LFP) hinnehmen, die von 26 auf acht Mandate zurückfällt. Die Wahlbeteiligung lag bei rund 80 Prozent.

Schwierige Regierungsbildung

Der amtierende Regierungschef Jan Peter Balkenende von den Christdemokraten meldete bereits am Wahlabend den Anspruch auf die Regierungsbildung an. Dazu werde seine Partei die Programme der anderen Parteien studieren und sehen, mit wem Koalitionsgespräche geführt werden sollen.

Die sozialdemokratische Partei der Arbeit (PvdA) eroberte in beispielloser Aufholjagd innerhalb weniger Wochen mit ihrem neuen Spitzenkandidaten Wouter Bos 19 Sitze zurück, die sie bei der Wahl im Mai vorigen Jahres verloren hatte. Sie blieb aber mit 42 Mandaten zweitstärkste Kraft. Alle Wählerumfragen hatten ihr noch bis zuletzt die Führungsposition im Parlament in Aussicht gestellt.

Enttäuscht kommentierten die Rechtsliberalen (VVD) den Gewinn von nur vier Mandaten. Mit ihren 28 Sitzen können sie nicht die angestrebte Mitte-Rechts-Koalition mit den Christdemokraten bilden. Die Suche nach einem dritten Partner für diese Kombination wird schwierig, da beide Parteien den bisherigen Koalitionspartner LPF ablehnen. Die Partei des ermordeten Rechtspopulisten Pim Fortuyn verlor 18 ihrer 26 Mandate und verfügt künftig nur noch über 8 Sitze im Parlament.

Die Volksvertretung (Zweite Kammer) in Den Haag wird künftig aus neun Parteien bestehen. Die neuen Parteien, die sich diesmal um einen Sitz bewarben, gingen alle leer aus. Königin Beatrix wird sich in den nächsten Tagen mit den Vertretern der Parteien und ihren eigenen Beratern besprechen. Danach beauftragt sie eine Persönlichkeit, Sondierungsgespräche zur Regierungsbildung zu führen. Erst danach gibt sie einem Politiker den Auftrag, die künftige Koalition zu bilden.

Die Neuwahlen wurden erforderlich, nachdem die Regierungskoalition aus Christdemokraten, Liberalen und Rechtspopulisten im vergangenen Oktober auseinander gebrochen waren. Nach nur drei Monaten im Amt hatte Ministerpräsident Balkenende bei Königin Beatrix seinen Rücktritt eingereicht. Die Krise wurde durch einen Streit in der rechtspopulistischen Liste Pim Fortuyn (LPF) ausgelöst. Dadurch war die Koalition aus konservativer CDA, der liberalen VVD und der LPF in die Krise geraten. Zum anderen hatte heftiger Streit über die anstehende EU-Erweiterung innerhalb der Koalition geherrscht. Ministerpräsident Balkenende gilt als Verfechter der EU-Erweiterung, die LPF wandte sich dagegen.

Die Niederlande – eine Woche vor den Parlamentswahlen

자산 발행인

comment-portlet

자산 발행인

자산 발행인

이 시리즈에 대해

콘라드-아데나워-재단은 5대륙 70여개 국가에 해외 대표부를 두고 활동하고 있습니다. 재단 대표부의 현지 직원들은 그들이 활동하고 있는 국가의 새로운 사건들과 장기적인 발전 전망에 대한 정보를 신속하게 보고합니다. “국가 보고서”는 콘라드-아데나워-재단 웹 사이트를 활용하는 사용자에게 독점적인 분석과 평가 그리고 배경에 대한 정보를 제공합니다.

주문관련 상세 정보

erscheinungsort

Sankt Augustin Deutschland