Markus Klauer, ein in Frankreich lebender deutscher Militärhistoriker schilderte zu Beginn des Seminars „Erinnerung an den Zweiten Weltkrieg. Zeitgeschichtliche Einordnung der letzten Großoffensive Hitlers an der Westfront. Mahnende Erinnerung.” die Akteure und geografischen Bedingungen der Fronten. Anhand von Archiv-Bildern, Kurzfilmen und Karten konnten sich die Teilnehmenden ein umfassendes Bild von den Ereignissen und Schicksalen machen. Der Umfang und die Folgen der Offensive für die Soldaten auf beiden Seiten waren verheerend. Die Unmenschlichkeit, der Größenwahn und die Irrationalität des „Dritten Reiches“ wurden überdeutlich. So wurde einmal mehr klar, welche Bedeutung Aufklärungsarbeit und Politische Bildung leisten kann, um den Zweiten Weltkrieg nicht in Vergessenheit geraten zu lassen.
In der Ardennen-Offensive kamen keine „anonymen Soldaten“ ums Leben, ein jeder hatte seine Vergangenheit und ganz persönliche Geschichte. Soldatenbriefe, die die Umstände schildern, unter denen die Menschen verharren und kämpfen mussten, verdeutlichen dieses Bild. Auch Zeitzeugenberichte wurden den Teilnehmenden vorgestellt. Im Anschluss an den Vortrag wurde zwischen Teilnehmenden und Referent diskutiert, welche Rolle die Ardennen-Offensive im Kontext der Erinnerungsarbeit darstellt und wie auch in Zukunft nachhaltig daran erinnert werden könnte. Die Konrad-Adenauer-Stiftung möchte mit zeithistorischen Seminaren weiterhin zur Aufklärungs-, Erinnerungs- und Gedenkarbeit beitragen.
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