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Mehr „Netto vom Brutto“

Entlastungen durch einen Freibetrag in der gesetzlichen Krankenversicherung

Angesichts des demografischen Wandels, der unweigerlich den Druck auf unsere Sozialsysteme erhöht, zeichnet sich ein unaufhaltsamer Anstieg der Sozialversicherungsbeiträge ab – sofern nicht entschlossen mit Reformen gegengesteuert wird. Vor allem geringverdienende Haushalte, die im Verhältnis zu ihrem Einkommen bereits überproportional hohe Abgaben schultern, stehen unter dieser Last. Folglich bedarf es einer gezielten Entlastung dieser Haushalte direkt innerhalb des Rahmens der Sozialversicherungen, nicht durch steuerliche Umwege. Ein Freibetrag in der gesetzlichen Krankenversicherung könnte die Abgabenlast sozialversicherungspflichtig Beschäftigter signifikant reduzieren. Um die Kosten der Reform überschaubar zu halten, erscheint es sinnvoll, Freibeträge nur für eine klar definierte Zielgruppe zu gewähren.

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Der demografische Wandel verstärkt den Druck auf die Sozialsysteme und führt ohne Reformen zu weiter steigenden Sozialversicherungsbeiträgen. Dies belastet insbesondere geringverdienende Haushalte, die relativ betrachtet bereits hohe Abgaben leisten müssen.

Da steuerliche Entlastungen vor allem in der Mittelschicht wirken, sollten geringverdienende Haushalte im Rahmen der Sozialversicherungsbeiträge entlastet werden. Ein allgemeiner Freibetrag führt laut Modellrechnungen zu einer signifikanten Reduzierung der Abgabenlast. Eine solche Maßnahme ist jedoch kostenintensiv und könnte sich durch geringere Einzahlung in die gesetzliche Rentenversicherung langfristig unter Umständen kontraproduktiv auswirken.

Vielversprechender ist ein Freibetrag auf Beiträge in der gesetzlichen Krankenversicherung, da die finanzielle Belastung relativ groß ist, aber das Äquivalenzprinzip nicht verletzt wird.
Um die Kosten eines Freibetrags überschaubar zu halten, erscheint es sinnvoll, Freibeträge nur zielgerichtet für eine klar definierte Zielgruppe zu gewähren.

Lesen Sie das Analysen & Argumente: „Mehr ‚Netto vom Brutto‘ – Entlastungen durch einen Freibetrag in der gesetzlichen Krankenversicherung“ hier als PDF.

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