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Twitter-Spaces „Die Agrarmärkte und der internationale Handel im Zeitalter des russischen Angriffskrieges gegen die Ukraine“

Am 06. Oktober veranstaltete die Konrad-Adenauer-Stiftung ein Twitter Spaces zum Thema „Die Agrarmärkte und der internationale Handel im Zeitalter des russischen Angriffskrieges gegen die Ukraine“. Auf der Plattform Twitter diskutierten Albert Stegemann MdB (Vorsitzender der AG Ernährung und Landwirtschaft der CDU / CSU-Bundestagsfraktion), Stefanie Sabet (Leiterin des Brüsseler Büros der Bundesvereinigung der deutschen Ernährungsindustrie) und PD Dr. habil. Dr. Linde Götz (stellvertretende Leiterin der Abteilung Agrarmärkte am Leibniz-Institut für Agrarentwicklung) mit der Moderatorin Marion Sendker über die Auswirkungen des Krieges auf den internationalen Agrarhandel und inwieweit dieser eine Bedrohung für die globale Ernährungssicherung darstellt.

Der russische Angriffskrieg gegen die Ukraine hat große Auswirkungen auf die Agrarmärkte. Die Ukraine, gemeinhin als „Kornkammer Europas“ bezeichnet, war 2021 der weltweit fünftgrößte Weizenexporteur, während Russland die meisten Weizenexporte zu verzeichnen hatte. Beide Staaten haben einen großen Stellenwert auf den Agrarmärkten. Obwohl der Agrarhandel, z.B. in Form von Saatgut und Pflanzenschutzmitteln, von den Sanktionen ausgeschlossen ist, wird der Handel durch den Krieg dennoch gehemmt. Folglich lassen sich an den Märkten eine hohe Volatilität und Nervosität beobachten. Die Nahrungsmittelindustrie in Europa – erläutert Stefanie Sabet – ist zurzeit über die hohen Energiepreise besorgt. Die Energieversorgung ist für den Erhalt der Produktion essenziell. Albert Stegemann MdB sieht die Nahrungsmittelversorgung in Europa als gesichert an und geht davon aus, dass der Lebensmittelbereich im Fall einer Gasmangellage zur kritischen Infrastruktur gezählt wird. PD Dr. habil Linde Götz weist darauf hin, dass es insbesondere die Entwicklungsländer sind, die von Veränderungen auf den Agrarmärkten betroffen sind. Folglich ist der sogenannte Weizenkorridor, der im Juli 2022 vereinbart wurde, als wichtiges Signal für die Welternährung zu bewerten. Bundestagsabgeordneter Stegemann appellierte in diesem Zusammenhang an unsere Verantwortung die vorhandenen Ressourcen zu nutzen und das Angebot zu erweitern. Die drei Expertinnen und Experten waren sich einig, dass offene Märkte und Freihandelsabkommen wichtig sind, da die globale Ernährungssicherung auf internationalem Handel beruht. Gleichzeitig kann Handelsdiversifizierung zu resilienteren Agrarmärkten beitragen.

 

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