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Freiheit in Verantwortung

Bundesverteidigungsminister de Maizière über die Lehren des 20. Juli 1944

„Freiheit in Verantwortung“ ist für Bundesverteidigungsminister Thomas de Maizière das große Vermächtnis der Widerstandskämpfer des 20. Juli 1944 und gleichzeitig die Botschaft und der Zukunftsauftrag für heute. Die Männer und Frauen von damals könnten ein „Vorbild für die Bürger einer freien Welt“ sein, so de Maizière bei einer Veranstaltung der Konrad-Adenauer-Stiftung vor 300 Zuhörern in der Berliner Akademie.

Dieses Vorbild sei notwendig in Zeiten, in denen sich gerade junge Menschen häufig fragen würden, ob sie wirklich frei seien, wenn sie Verantwortung übernehmen; ob sie nicht einen Teil der Freiheit verpassen, wenn sie einen Dienst leisten. Diese Zweifel seien nachvollziehbar aber kurzsichtig. Die Antwort müsse aber lauten, dass sich Freiheit und Verantwortung nicht ausschließen. „Freiheit ist nicht pure Selbstverantwortung. Gelebte Freiheit ruft zur Verantwortung“, so de Maizière.

Kritisch beobachtet der Bundesverteidigungsminister die für ihn inflationäre Verwendung des Wortes Widerstand gerade im Zusammenhang mit Protesten. Zwar habe jeder laut Grundgesetz das Recht auf Widerstand aber nicht, wenn einem irgendetwas nicht passe. Nicht, wenn es ein Planfeststellungsverfahren zum Bau eines Bahnhofs gibt. Und nicht, wenn es um Nachtlärm am Flughafen Frankfurt gehe. Das Recht auf Widerstand bestehe nur dann, wenn die Ordnung des Staates in Gefahr und andere Abhilfe nicht möglich sei. „Kostbare Begriffe“, so de Maizières Schlussfolgerung, müssten gehütet werden, sollten sie ihre Bedeutung nicht verlieren.

Der Vorsitzende der Konrad-Adenauer-Stiftung, Dr. Hans-Gert Pöttering, hatte in einer Begrüßung das Attentat des 20. Juli 1944 als „Symbol für den gesamten deutschen Widerstand gegen die nationalsozialistische Diktatur“ bezeichnet. Er erinnerte daran, dass die Männer und Frauen vom christlichen Menschenbild geleitet worden seien und die Stiftung sich nicht zuletzt deswegen zutiefst ihrem Vermächtnis verpflichtet fühlt. Aktuell spiegele sich das im Einsatz der Stiftung gegen extremistische Herausforderungen wider. Diese „menschenverachtenden Ideologien dürfen keinen Platz haben“, so Pöttering. Im Einsatz gegen sie dürfe nicht nachgelassen werden.

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