Alcide De Gasperi (1881-1954), Italien

Als Mitbegründer der Montanunion ist De Gasperi ein Europäer der ersten Stunde. Seine parlamentarische Laufbahn begann 1911 bis 1918 im österreichischen Reichsrat. Für die Italienische Volkspartei (PPI), die er 1919 mitbegründete, amtierte er bis zu ihrem Verbot 1926, danach war der Christdemokrat zwei Jahre inhaftiert. Die Nachfolgepartei Democrazia Cristiana (DC) leitete er als Generalsekretär von 1944 bis 1946 und 1953 bis 1954. Von 1944 bis 1945 war er italienischer Außenminister, das Amt des italienischen Ministerpräsidenten hatte er von 1945 bis 1953 inne, ab 1951 zusätzlich das des Außenministers. Neben großen Europäern und Weggefährten wie Adenauer, Schuman und Bech war De Gasperi einer der Wegbereiter der Montanunion, die 1951 verwirklicht wurde. 1952 erhielt er dafür den Internationalen Karlspreis. 1953 wurde er zum Präsidenten der Gemeinsamen Versammlung der EGKS gewählt.

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Dr. Melanie Piepenschneider

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