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„Schönes Wohnen“

Vernissage und Diskussion über schrumpfende Städte und menschenlose Architektur

Die Ausstellung „Schönes wohnen“ der Konrad-Adenauer-Stiftung erinnert in ihrem ironischen Titel an die idealisierten Wohnwelten der Hochglanzmagazine und an die Eigenheimidylle der siebziger Jahre. Längst macht das Schlagwort der „shrinking cities“ die Runde, von verödenden Städten, vom minimalen Spielraum der Städte und Kommunen, die an der Bürokratie und Finanzmisere scheitern, von den hohen Erwartungen an Kultur und Lebensqualität der Menschen, von Fehlplanungen und dem Selbstverwirklichungsdrang vieler Architekten.

Politiker und Architekten diskutieren am Dienstag, den 19. Oktober 2004, 19.30 Uhr, in der Akademie der Konrad-Adenauer-Stiftung in Berlin (Tiergartenstr. 35) über „‘Schönes Wohnen‘ – verliert die moderne Architektur den Menschen?“ Auf dem Podium sitzen u.a. Prof. Hans Kollhoff und der in Berlin und Los Angeles arbeitende graft-Architekt Thomas Willemeit.

Das Gespräch bildet zugleich die Eröffnung der Ausstellung mit Arbeiten von drei Künstlern, die das Thema aus der Sicht der bildenden Kunst beleuchten. So wird etwa Albrecht Schäfer in einer dreiteiligen Arbeit aus Zeichnung und Video den Blick auf eine Region zwischen Leipzig und Halle werfen, in die Milliarden investiert wurde. Heute stehen Wohnungen, Ladenflächen und Parkplätze leer. Christine Philipp zeigt in delikater Malerei urbane Plätze und Interieurs, die der Kommunikation und dem Zusammentreffen von Menschen dienen, aber menschenleer sind. Und Alekos Hofstetter präsentiert geheimnisvolle Ruinen, die auf ehemals urbanes Leben verweisen.

Öffnungszeiten: 20.10. bis 24.11.2004, Mo-Fr 9-17 Uhr

Zur Diskussionsrunde und Ausstellungseröffnung sind Sie sehr herzlich eingeladen.

U.A.w.g. unter Fax 030/26 996-261 oder E-Mail: susanne.kophal@kas.de.

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erscheinungsort

Berlin Deutschland