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Botschafter zwischen alter und neuer Welt

Patrick Roth erhält Literaturpreis der Konrad-Adenauer-Stiftung 2003

Patrick Roth erhält den mit 15.000 dotierten Literaturpreis der Konrad-Adenauer-Stiftung 2003. Ausgezeichnet werden damit, so die Jury, vor allem seine Frankfurter Poetik-Vorlesungen Ins Tal der Schatten (2002) und auch seine Christus-Trilogie (1991-1996), die nicht nach dem Muster traditioneller christlicher Dichtung, sondern auf eine in allen Aspekten moderne Weise von der Aktualität biblischer Themen in unserer säkularisierten Welt erzählt. Mit großer Sensibilität für Zeitfragen erkunden Patrick Roths deutsch-amerikanische Erzählungen (Die Nacht der Zeitlosen, 2001) die persönlichen und die politischen Katastrophen des 20. Jahrhunderts. Vertraut mit der amerikanischen Medienkultur und der europäischen Wertetradition ist der 1953 in Freiburg geborene, heute in Los Angeles lebende Autor ein „Botschafter zwischen alter und neuer Welt“.

Der Preis wird am 22. Juni 2003 in Weimar verliehen. Die Laudatio hält Prof. Dr. Ruprecht Wimmer, Präsident der Katholischen Universität Eichstätt und Präsident der Thomas-Mann-Gesellschaft.

Die bisherigen Preisträger der Konrad-Adenauer-Stiftung sind: 1993 Sarah Kirsch, 1994 Walter Kempowski, 1995 Hilde Domin, 1996 Günter de Bruyn, 1997 Thomas Hürlimann, 1998 Hartmut Lange, 1999 Burkhard Spinnen, 2000 Louis Begley, 2001 Norbert Gstrein, 2002 Adam Zagajewski.

Der unabhängigen Jury gehören an: die Vorsitzende Prof. Dr. Birgit Lermen (Universität zu Köln), Jochen Hieber (Frankfurter Allgemeine Zeitung), Prof. Dr. Helmuth Kiesel (Universität Heidelberg), Dr. Sebastian Kleinschmidt (Chefredakteur Sinn und Form), Dr. Volkmar Köhler (Parl. Staatssekr. a.D.).

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Berlin Deutschland