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Konrad-Adenauer-Stiftung zeichnet Preisträger des bundesweiten Jugendwettbewerbs denkt@g aus

Die Preisträger des bundesweiten Jugendwettbewerbs denkt@g 2020, mit dem die Konrad-Adenauer-Stiftung seit 2001 alle zwei Jahre junge Menschen zur Auseinandersetzung mit der Shoa und der NS-Diktatur, aber auch mit aktuellen Fragen von Rechtsextremismus, Fremdenfeindlichkeit, Intoleranz und Gewalt aufruft, stehen fest.

Die Preisträger des bundesweiten Jugendwettbewerbs denkt@g 2020, mit dem die Konrad-Adenauer-Stiftung seit 2001 alle zwei Jahre junge Menschen zur Auseinandersetzung mit der Shoa und der NS-Diktatur, aber auch mit aktuellen Fragen von Rechtsextremismus, Fremdenfeindlichkeit, Intoleranz und Gewalt aufruft, stehen fest. 

 

Wegen der Corona-Pandemie musste die Preisverleihung, die sonst im Umfeld des 27. Januars, dem Gedenktag für die Opfer des Nationalsozialismus, stattfindet, mehrfach verschoben werden. Im Rahmen einer Präsenzveranstaltung in Berlin wurden heute die Preisträger in Anwesenheit des Vorsitzenden der Konrad-Adenauer-Stiftung, Prof. Dr. Norbert Lammert, und des Beauftragten der Bundesregierung für jüdisches Leben in Deutschland und den Kampf gegen Antisemitismus, Dr. Felix Klein, ausgezeichnet. 

 

Anlässlich der Preisverleihung erklärte Prof. Dr. Norbert Lammert, der auch Schirmherr des denkt@g-Wettbewerbs ist: "Geschichte ist die Voraussetzung der Gegenwart - und der Umgang mit ihr prägt auch die Zukunft. Gerade für uns Deutsche erwächst aus den dunkeln Kapiteln unserer Vergangenheit eine besondere Verantwortung. Antisemtische Angriffe und Parolen in den zurückliegenden Monaten haben deutlich gezeigt, dass Erinnerungsarbeit wichtiger denn je ist. Insbesondere auch je weiter der Holocaust in die Vergangenheit rückt und je weniger Zeitzeugen leben. Die Erinnerung an das Geschehene wach zu halten ist aber nicht nur die Aufgabe des Staates, sondern von jedem Einzelnen. Die bei unserem Wettbewerb beteiligten Schülerinnen und Schüler haben das mit ihren Projekten aufs Vorbildlichste gemacht."

 

Der mit 3.000 Euro dotierte erste Platz ging an Sarah Kohlhase aus Freiburg im Breisgau mit ihrem Projekt "AUF DER ANDEREN SEITE".

 

Den zweiten Platz mit 2.000 Euro errangen Klassen und Kurse der Jahrgänge 8 bis 12 des Gymnasiums Odenkirchen in Mönchengladbach mit ihrem Beitrag "We, the six million – Schicksale von Opfern der Shoah in und um Odenkirchen".

 

Den dritten Platz, prämiert mit 1.000 Euro, erhielt eine Schülergruppe des Albertus-Magnus-Gymnasiums Beckum mit ihrem Projekt "Friedensfahrt 2019 – Per Fahrrad von Auschwitz nach Berlin. Weil das Thema eben kein 'Vogelschiss der deutschen Geschichte' ist!".

 

Der vierte Platz ging an Schülerinnen und Schüler der Gymnasien Großenhain und Meißen, der fünfte an Schülerinnen und Schüler der Maria Montessori Gesamtschule Aachen.

 

Anerkennungspreise erhielten Schülerinnen und Schüler des Alfred Grosser Schulzentrums Bad Bergzabern, Schülerinnen und Schüler der Dortmunder Hauptschule Emscherschule Aplerbeck, eine Schülergruppe des Gymnasiums Eschweiler, ehemalige Schülerinnen und Schüler des Humboldt Gymnasiums Potsdam, und eine ehemalige Schülergruppe der Willi-Ulfig-Mittelschule Regensburg, die Studentin Shania Timpe aus Halle, die Studentinnen Magdalena Schwarze in Jena und Nele Bär in Schmalkalden, die Studentin Katharina Lehmann und der Student Simon Beuchert in Jena, Lea Schwensow, Melanie Lepert, Judith Ullrich und Naera Pamin aus Hagen. 

 

Bilder der Preisverleihung, die Sie unter Angabe der Quelle "Marco Urban/Konrad-Adenauer-Stiftung" gerne frei verwenden dürfen, finden Sie hier.

 

Alle ausgezeichneten Projekte finden Sie auf der Website des Denktags. Im Laufe des Nachmittags folgen ein Bericht von der Veranstaltung sowie Interviews mit den Preisträgern. 

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