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Raporlar

KAS Dış Temsilciliklerinin Siyasi Raporları

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KAS

Bilanz der Ergebnisse der Knessetwahl

Ein Gewinner, viele Verlierer

Seit Monaten sprachen Israelis vor allem über eines: den Wahltag. Der harte Wahlkampf drehte sich um die politische Verantwortung für den Angriff der Hamas am 7. Oktober, die mögliche Wehrpflicht für Ultraorthodoxe, den Krieg gegen den Iran und für manche sogar um die Zukunft der Demokratie in Israel. Fast 78 Prozent der Wahlberechtigen gaben ihre Stimme ab. Das Ergebnis überrascht.

IMAGO / ZUMA Press Wire

Amerika vor der Wahl: Die letzten Stimmen entscheiden

Battlegrounds, Frühwahl und Mobilisierung im Endspurt um die Kongressmehrheiten

Millionen Amerikaner haben bereits gewählt, während Republikaner und Demokraten um die verbleibenden Stimmen kämpfen. Wenige Tage vor den Zwischenwahlen konzentriert sich die Mehrheitsfrage auf eine überschaubare Zahl von Bundesstaaten und Wahlkreisen. Die Demokraten gehen mit günstigeren Aussichten für das Repräsentantenhaus in den Endspurt; im Senat bleiben mehrere Wege zur Mehrheit offen. Donald Trump bildet für beide Parteien einen zentralen Bezugspunkt. Entscheidend wird jedoch, wie sich nationale Stimmung, persönliche Kandidatenprofile und die Mobilisierung vor Ort am 3. November in Mandate übersetzen.

IMAGO / Xinhua

US-Midterms 2026: Von der Botschaft zur Stimmabgabe

Themen, Strategien und Mobilisierung im Kampf um den Kongress

Vor den amerikanischen Midterms verfolgen Republikaner und Demokraten unterschiedliche Wege zur Mehrheit: Die einen werben mit Steuerentlastungen und warnen vor ihren politischen Gegnern, die anderen verbinden hohe Lebenshaltungskosten mit der Forderung nach mehr Kontrolle in Washington. Zugleich rücken in mehreren umkämpften Rennen Vorwürfe von Korruption und Interessenkonflikten stärker in den Mittelpunkt des Wahlkampfs. Beide stehen vor derselben Herausforderung: Sie müssen ihre Botschaften zu Menschen bringen, die Politik häufig nur beiläufig verfolgen. Zwischen Fernsehwerbung, kurzen Videoclips und KI-Suchergebnissen verändert sich damit auch die Wahlkampfstrategie.

KAS/Stefan Hofmann

Opposition als Chance – nicht nur für die PNL

Luca Niculescu wird mit Stimmen von PSD, PNL und UDMR neuer Premierminister Rumäniens. Die PNL geht nach Votum in die Opposition – eine Chance für Partei und politisches System

Mit der Wahl von Luca Niculescu geht eine mehr als fünf Monate währende Regierungskrise in Bukarest zu Ende. Nach dem Misstrauensvotum gegen die Regierung von Ministerpräsident Ilie Bolojan am 5. Mai 2026 waren erbitterte Kämpfe in der politischen Landschaft Rumäniens ausgebrochen. Erst der vierte von Präsident Nicusor Dan vorgeschlagene Kandidat hat im Oktober eine Mehrheit der Abgeordneten und Senatoren erreichen können. Die neue Regierung bringt den aktuellen Parlamentariern eine Verschnaufpause: Neuwahlen sind vom Tisch. Die Sorge vor einer von der rechtspopulistischen AUR dominierten Regierung, die in den Umfragen derzeit stärkste Kraft ist, rückt in die Ferne. Auch das von der AUR angekündigte Amtsenthebungsverfahren gegen Staatspräsident Nicușor Dan hat damit wenig Aussicht auf Erfolg. Den Ausschlag zur Lösung der quälend langen Regierungskrise haben die von Ilie Bolojan geführten Nationalliberalen der PNL gegeben. Sie hatten angekündigt, für die mehr oder weni-ger „technokratische“ Regierung Niculescus zu stimmen, um anschließend in die Opposition zu gehen.

IMAGO / TheNews2

Historische Aufholjagd in Brasilien: Lula wird zum vierten Mal Präsident

Mobilisierung auf der Straße und in den sozialen Netzwerken machen den Unterschied. Doch ein chaotischer Wahltag, Polarisierung und ein Rechtsruck des Landes bleiben.

Luiz Inácio Lula da Silva hat die brasilianische Präsidentschaftswahl in einer historischen Aufholjagd gedreht und sich mit 51,79 Prozent gegen Flávio Bolsonaro durchgesetzt. Entscheidenden Anteil hatten die Neuaufstellung seiner Kampagne, eine breite gesellschaftliche Mobilisierung sowie die Zuspitzung auf die Verteidigung der Demokratie. Dennoch markiert sein Sieg keinen Linksrutsch: Brasilien bleibt tief polarisiert und Lula muss mit einem noch konservativeren Kongress regieren.

IMAGO / ZUMA Press Wire

Wer finanziert den Kampf um den Kongress?

Wahlkampfgelder und politische Prioritäten bei den US-Midterms 2026

Wenige Wochen vor den Midterms fließen Hunderte Millionen Dollar in den Kampf um die Kontrolle des Kongresses. Neben den offiziellen Wahlkampfkassen der Kandidaten prägen Parteien, Super-PACs, Großspender und wirtschaftliche Interessengruppen zunehmend die politische Auseinandersetzung. Die Verteilung dieser Mittel bietet einen aufschlussreichen Blick darauf, welche Rennen als entscheidend für die Mehrheitsverhältnisse gelten und welche politischen Anliegen besonders stark unterstützt werden. Zugleich verdeutlicht sie die komplexe Struktur der amerikanischen Wahlkampffinanzierung, in der nicht nur die verfügbare Geldmenge zählt, sondern auch die Kontrolle über deren Verwendung. Die Analyse der Finanzströme ergänzt daher Umfragen und Wahlarithmetik um eine weitere wichtige Dimension des diesjährigen Kongresswahlkampfs.

IMAGO

17. Oktober: Frankreichs Wutausbruch

Gewalt, Staat und Wahlkampf

Die Ereignisse des 17. Oktober 2026 markieren einen Einschnitt in der politischen Debatte Frankreichs wenige Monate vor der Präsidentschaftswahl 2027. Während die Proteste ursprünglich auf soziale und wirtschaftliche Missstände aufmerksam machen sollten, bestimmen inzwischen die Ausschreitungen und ihre Folgen die politische Auseinandersetzung. Im Mittelpunkt stehen drei eng miteinander verbundene Fragen: die Ursachen und Träger der Gewalt, die von Regierung und Sicherheitsbehörden selbst eingeräumten Defizite bei Antizipation und Lagekontrolle sowie die politische Instrumentalisierung der Ereignisse im Vorfeld der Präsidentschaftswahl. Die Debatte dreht sich damit längst nicht mehr nur um die Verantwortung der Gewalttäter, sondern ebenso um die Handlungsfähigkeit des Staates und die politische Deutung der Krise.

IMAGO / CTK Photo

Wahlen in Tschechien

Die Kommunal- und Senatswahlen in Tschechien am 9./10. und 16./17. Oktober 2026: ein Erfolg für die Parteien der bürgerlichen Mitte

Ein Jahr nach der Parlamentswahl waren die Kommunal- und Senatswahlen der erste landesweite Stimmungstest für die Regierung von Premierminister Andrej Babiš. Doch die Partei des Premiers, ANO, konnte den Erfolg bei den Wahlen in den Gemeinden und im Senat nicht wiederholen. Diese Wahlen waren weniger durch außenpolitische oder soziale Fragen, die die Parlamentswahl dominiert hatten, geprägt, sondern durch Persönlichkeiten, lokale Bündnisse und Anliegen sowie durch die konkrete Arbeit von Parteien und Politikern vor Ort.

IMAGO / Richard Wareham

Neuseeland vor der Wahl 2026

Politische Fragmentierung und Koalitionsoptionen

Am 21. Januar 2026 kündigte Premierminister Christopher Luxon an, dass die Parlamentswahlen in Neuseeland am 7. November stattfinden – nach drei Jahren unter einer von der National Party geführten Regierung, die in einer Koalition mit der ACT New Zealand Party (unter der Führung von Vize-Premierminister David Seymour) sowie der New Zealand First Party (unter der Führung von Außenminister Winston Peters) regierte.[i]

IMAGO / Winfried Rothermel

Wo Amerika wirklich entscheidet

Die politische Geografie der U.S. Midterms 2026

435 Sitze im Repräsentantenhaus, 35 Senatswahlen und viele weitere lokale und regionale Wahlen, dennoch dürfte sich die Kontrolle über den Kongress am 3. November in nur wenigen Bundesstaaten und Wahlkreisen entscheiden. Die Midterms 2026 werden von nationalen Themen geprägt, doch ihre Auswirkungen werden höchst unterschiedlich auf der amerikanischen Wahlkarte sichtbar. Während im Senat eine kleine Gruppe von Bundesstaaten über die Mehrheit entscheidet, konzentriert sich der Wettbewerb im Repräsentantenhaus auf wenige Dutzend Congressional Districts. Darüber hinaus verschiebt sich die politische Geografie weiter: Ehemals demokratisch geprägte Industriegebiete wählen republikanischer, wachsende Vorstädte teilweise demokratischer und die noch 2024 viel diskutierten Zugewinne Donald Trumps unter Hispanic voters und Nichtwählern erweisen sich nicht überall als stabil. Wer verstehen will, wer den Kongress künftig kontrolliert, muss deshalb nicht nur darauf schauen, wie Amerika wählt, sondern vor allem wo.

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