Báo cáo quốc gia

Brasiliens neue Präsidentin heißt Dilma Rousseff

của Peter Fischer-Bollin

Lulas Kandidatin gewinnt mit klarem Vorsprung

Die Nachfolge des populären Präsidenten Lula in Brasilien konnte im ersten Wahlgang am 3. Oktober noch nicht entschieden werden, erst die Stichwahl gestern brachte Klarheit: Seine Wunschkandidatin Dilma Rousseff (PT) konnte sich im zweiten Wahlgang am 31. Oktober gegen José Serra (PSDB) klar durchsetzen. Sie wird die erste Frau an der Spitze des fünftgrößten Landes der Erde.

Fast 136 Millionen Brasilianer (2006: 126 Mio.) waren am Sonntag zur finalen Entscheidung aufgerufen, den oder die Nachfolger/in für den überaus populären Präsidenten Lula zu wählen. Außerdem fanden in 9 der 27 Bundesstaaten Stichwahlen über das Gouverneursamt statt.

Präsident und Gouverneure werden in direkter Wahl gewählt, sofern sie im ersten Wahlgang die Mehrheit der gültigen Stimmen erhalten. Ansonsten fällt die Entscheidung über die Besetzung dieser Ämter für die nächsten vier Jahre in einer Stichwahl. Dilma Rousseff war im ersten Wahlgang auf 46,9 Prozent, José Serra auf 32,6 Prozent der abgegebenen gültigen Stimmen gekommen.

Die wichtigsten Ergebnisse

Präsidentschaft (nach 98,5 % ausgezählter Stimmen gem. TSE, 21.15 Uhr):

Dilma Rousseff (Arbeiterpartei, PT): 55,9 % (46,6 % abgegebene gültige Stimmen)

José Serra (Sozialdemokratischen Partei, PSDB): 44,1 % (32,7 % abgegebene gültige Stimmen)

Ungültige Stimmen, Enthaltungen, nicht abgegebene Stimmen: 26,7 %

Serra ist es zwar gelungen, einen Großteil der Stimmen zu gewinnen, die im ersten Wahlgang noch an die drittplatzierte Grünen-Kandidatin Marina Silva gegangen waren. Letztlich hat es aber nicht ausgereicht und Präsident Lula konnte seine Kandidatin durchsetzen.

Gouverneure:

Von den 27 Gouverneuren (Ministerpräsidenten) der brasilianischen Bundesstaaten waren 18 am 3. Oktober direkt im ersten Wahlgang mit absoluter Mehrheit gewählt worden. In den 9 Stichwahlen konnten sich weitere Kandidaten der Opposition (in Goiás, Pará, Alagoas) durchsetzen. Insgesamt kommen damit 12 der 27 Gouverneure aus den Oppositionsparteien, darunter die beiden bevölkerungsreichsten Staaten São Paulo und Minas Gerais mit zusammen über 60 Millionen Einwohnern. Sie sorgen auf dieser Ebene für eine gewisses politisches Gleichgewicht.

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