Asset-Herausgeber

Publikationen zum Thema „Demokratie braucht Mitwirkung“

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Anadolu Agency, Imago

Wie können sich Mitte-rechts-Parteien in Afrika behaupten?

Ein Blick auf die Democracy Union of Africa

Inmitten des Rückzugs westlicher Partner, des wachsenden Einflusses autoritärer Mächte und der Dominanz linker Parteien suchen Afrikas Mitte-rechts-Parteien nach neuer Orientierung. Trotz Repression und Wahlmanipulationen fordern Bürgerinnen und Bürger – allen voran die Generation Z – unermüdlich Freiheit, Transparenz und politische Teilhabe. Für die bürgerlich-konservativen Kräfte stellt sich damit die drängende Frage nach glaubwürdigen Antworten. Welche Rolle spielt dabei die Democracy Union of Africa – und hat sie das Potenzial, das konservative Lager politisch neu zu beleben?

photonews.at, Imago

Überlegungen zum Umgang mit Rechtsaußenparteien in Europa

Tür auf oder Tür zu?

Der Aufstieg rechtspopulistischer Parteien verändert die politischen Kräfteverhältnisse in Europa grundlegend und stellt Mitte-rechts-Parteien vor die schwierige Frage nach dem richtigen Umgang. Zugleich zeigt sich: Rechtsaußenparteien unterscheiden sich deutlich in Programmatik und politischen Haltungen – etwa zur EU, zu Russland und zum Rechtsstaat. Pauschale Strategien greifen daher zu kurz. Welche Handlungsspielräume bleiben der politischen Mitte, um unter diesen Bedingungen dauerhaft politisch zu bestehen?

Xinhua, Imago

Südafrikas fragile politische Mitte

Zwischen Spaltung und Populismus

Zwischen wachsendem Populismus, sozialer Ungleichheit und einem zunehmend zersplitterten Parteiensystem ringt Südafrikas politische Mitte um Orientierung. Die Democratic Alliance besitzt zwar das Potenzial zur Catch-all-Partei, die Wählerschichten jenseits klassischer Klassen- und Milieugrenzen ansprechen kann. Doch welche Strategien werden benötigt, um das Mitte-rechts-Lager mehrheitsfähig zu machen?

Zuma Press Wire, Imago

Polarisierung und die politische Mitte in Japan

Wie der Liberaldemokratischen Partei das Comeback gelang

In Japan erzielte die Liberaldemokratische Partei bei den Unterhauswahlen 2026 mit einer neuen rechtskonservativen Ausrichtung unter Sanae Takaichi, wirtschaftspolitischen Reformversprechen und im Wettbewerb mit populistischen Kräften das beste Wahlergebnis ihrer Geschichte und eine überwältigende Parlamentsmehrheit. Doch was sagt dieser Wahlerfolg über die politische Mitte, die Rolle neuer rechter Parteien und die Erwartungen der Wähler aus?

Zoonar, Imago

Marokkos politische Mitte in einem hybriden System

Zwischen Parteienpluralismus und monarchischer Einflussnahme

Demokratische Institutionen existieren in Marokko – doch die politische Macht liegt weiterhin stark beim Königshaus. In einem Spannungsfeld zwischen monarchischer Vorherrschaft und den Forderungen der „Generation Z 212“ nach echter Mitbestimmung versuchen sich Marokkos Mitte-rechts-Parteien zu behaupten. Wie viel Einfluss haben sie tatsächlich? Gelingt es den bürgerlichen Kräften, das Vertrauen der Jugend zurückzugewinnen – und was steht bei den Parlamentswahlen 2026 auf dem Spiel?

Anadolu Agency, Imago

Lateinamerikas Parteienlandschaft rückt nach rechts

Polarisierung, Populismus, Pragmatismus

In Lateinamerika haben enttäuschte Erwartungen an die politische Linke und selbstverschuldete Regierungskrisen einen tiefgreifenden politischen Wandel begünstigt. Konservative, libertäre und rechtspopulistische Kräfte gewinnen zunehmend Wahlen, indem sie auf Sicherheit, wirtschaftliche Reformen und einen konfrontativen Stil gegenüber den Eliten setzen. Doch steht die Region vor einer dauerhaften konservativen Wende oder nur vor der nächsten politischen Pendelbewegung? Und wie können sich bürgerliche Mitte-rechts-Parteien im Wettbewerb mit radikaleren Kräften behaupten?

Gestaltung: sustentio

Editorial der Ausgabe: „Mitte-rechts“

In vielen europäischen und internationalen Demokratien stehen Mitte-rechts-Parteien unter wachsendem Druck durch rechtspopulistische Kräfte. Wer fordert christdemokratische und konservative Parteien in Europa und darüber hinaus heraus – und mit welchen Strategien reagieren sie darauf? Internationale Beispiele zeigen, dass rechtspopulistische Herausforderungen vielfältig sind und sich weder durch bloße Abgrenzung noch durch Einbindung allein bewältigen lassen. Erfolgreich sind Mitte-rechts-Parteien vor allem dann, wenn sie ein klares Profil entwickeln und überzeugende Antworten auf gesellschaftliche Herausforderungen geben.

NurPhoto, Imago

Die Herausforderungen der Polarisierung für die konservative Seite der südkoreanischen Politik

Ein K-Drama in Endlosschleife

Südkorea gilt als stabile Demokratie – doch gesellschaftliche Polarisierung, wirtschaftlicher Druck und parteipolitische Machtkämpfe verschärfen die Spannungen im Land. Insbesondere das konservative Lager steckt in einer schweren Identitäts- und Führungskrise. Welche Unterschiede bestehen zwischen dem südkoreanischen und dem deutschen Parteiensystem – und was können wir daraus lernen?

Vlad Bereholschi, Imago

Der zunehmende Erfolg der Rechtspopulisten legt in Rumänien demokratische Defizite bloß

Vertrauenskrise und ratlose Mitte

Rumäniens annullierte Präsidentschaftswahl 2024 und der Aufstieg der rechtspopulistischen AUR spiegeln eine tiefgreifende politische und gesellschaftliche Krise wider, in der historische Wunden durch die Securitate, aktuelle soziale Spannungen und manipulative Social-Media-Kampagnen untrennbar miteinander verwoben sind. Gleichzeitig verschieben soziale Bruchlinien und eine politisierte Diaspora das Kräftefeld immer weiter an den Rand. Welche Schritte können die etablierten Parteien gehen, um angesichts dieser schleichenden Erosion der Demokratie verlorenes Vertrauen zurückzugewinnen?

IMAGO / imagebroker

Bosnien und Herzegowina im Wahljahr 2026

Stagnation, Rückschritt oder Aufbruch?

Am 4. Oktober 2026 sind Wahlen in Bosnien und Herzegowina (BiH). Entschieden wird über die Präsidentschaft, die aus drei Personen besteht, über die Parlamente auf gesamtstaatlicher Ebene, in den zwei Entitäten/Teilrepubliken – der Föderation BiH und der Republika Srpska (RS) – sowie in den zehn Kantonen der Föderation und über den Präsidenten der RS.