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Homeoffice: Zukunft der Arbeit?

Homeoffice: Zukunft der Arbeit?

Mobiles Arbeiten in der gesellschaftspolitischen Debatte

Mediathek

Judith Steinbrecher zum Thema Homeoffice
Leiterin Recht, BITKOM e.V.
Prof. Holger Bonin zum Thema Homeoffice
Forschungsdirektor, Institut für Arbeitsforschung (IZA)
Dr. Agnes Katharina Müller zum Thema Homeoffice
Architektin, Institut für Stadt- und Regionalplanung (ISR), TU Berlin
Prof. Dr. Dr. Ulrich Hemel zum Thema Homeoffice
Vorsitzender, Bund Katholischer Unternehmer (BKU)
Elke Hannack zum Thema Homeoffice
stellvertretende Vorsitzende, Deutscher Gewerkschaftsbund (DGB)
Eva Rindfleisch zum Thema Homeoffice
Hauptgeschäftsführerin, Christlich-Demokratischer Arbeitnehmerschaft (CDA)
Prof. Dr. Hans Bertram zum Thema Homeoffice
Soziologe
Markus Burke zum Thema Homeoffice
Projektleiter, Deutschland sicher im Netz e. V. (DSiN)
Marc Biadacz MdB zum Thema Homeoffice
Mitglied im Ausschuss Arbeit und Soziales
Prof. Dr. Hans Hanau zum Thema Homeoffice
Professor für Wirtschafts- und Arbeitsrecht, Helmut-Schmidt-Universität der Bundeswehr, Hamburg

Worum geht es?

Die Corona-Pandemie hat das Arbeiten verändert: Während des Lockdowns wurde die Arbeit – wenn möglich – nach Hause verlagert. Homeoffice ist in aller Munde und hat sich aus der Nische der Telearbeit zur gelebten Realität für viele entwickelt. Es ist schon jetzt absehbar, dass auch langfristig Unternehmen und Institutionen dem mobilen Arbeiten einen größeren Stellenwert einräumen werden.

Geht es um die Rahmenbedingungen des mobilen Arbeitens, so zeigt sich, dass zwei Aspekte besondere Erwähnung finden: die zentrale Bedeutung der Digitalisierung und Innovationshemmnisse.

Die Fragen, die sich stellen, haben eine enorme Spannbreite. Sie reichen von der Organisation von Arbeit und Privatleben über Konsequenzen für das Zusammenleben in Familie und Gesellschaft bis hin zu den Auswirkungen auf Architektur und Stadtplanung. Betroffen sind alle Akteure, die mobiles Arbeiten ermöglichen, wie Unternehmen, Bildungseinrichtungen, Verwaltung, Medien, Forschung oder Politik.

 

Warum uns das wichtig ist?

"Homeoffice gab es auch schon vor der Corona-Pandemie; doch in der Krise ist es kurzfristig in einem Umfang aktiviert worden, wie das kaum jemand für möglich gehalten hat. Die gewonnenen Erfahrungen haben die Möglichkeiten, aber auch die Grenzen des mobilen Arbeitens gezeigt. Jetzt geht es darum, aus den Erfahrungen zu lernen und die notwendigen Weichen zu stellen. Dazu möchte die Konrad-Adenauer-Stiftung auf dieser Seite beitragen."

Prof. Dr. Norbert Lammert

Vorsitzender der Konrad-Adenauer-Stiftung und Präsident des Deutschen Bundestages a.D.

 

Video-Interviews: Experten antworten

Wir haben Experten aus ganz unterschiedlichen Bereichen gefragt, wie sie die Situation einschätzen, wo sie die wichtigsten Problemfelder sehen und welche politischen Handlungsempfehlungen sie geben würden.

 

 

Hier können Sie auf die Playlist aller zehn Interviews zugreifen.>>

 

 

Was ist zu tun? Politische Handlungsempfehlungen

Die befragten Experten geben folgende Handlungsempfehlungen an die Politik (Auswahl):

 

  • Den Begriff der Arbeit grundlegend diskutieren.

  • Die Zuständigkeiten zwischen Arbeitgebern und Arbeitnehmern klären.

  • Bestehende Raumnutzungskonzepte überdenken, Flexibilität ermöglichen.

  • Die Aufklärung zur IT-Sicherheit ausbauen.

  • Den Netzausbau in ländlichen Regionen vorantreiben.

  • Die gesellschaftliche Debatte zu gesetzlichen Regelungen ist notwendig.

  • Das Arbeitszeitgesetz überarbeiten.

  • Keine voreiligen Schlüsse ziehen, sondern gemeinsam aus Erfahrungen lernen und dann gegebenenfalls Weichen stellen.

 

Weiterführende Informationen (Auswahl externer Quellen)

Verbreitung und Auswirkungen von mobiler Arbeit und Homeoffice

Im Auftrag des BMAS wurde die größte und umfassendste Studie zum Homeoffice erstellt, die in Kürze erscheinen wird. Sie fasst die Ergebnisse der Homeoffice-Literatur vor der Pandemie zusammen, sie fußt auf repräsentativen Befragungen vor und während der Pandemie, sie stellt Fallstudien vor und internationale Vergleiche. Von IAQ / ZEW / IZA erstellt im Auftrag des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales.

 

Large Scale Home Office-Study von Fraunhofer IAO und DGFP

Aktuell laufende Befragung des Fraunhofer Institut für Arbeitswirtschaft und Organisation (IAO) gemeinsam mit der Deutschen Gesellschaft für Personalführung e.V. (DGFP) mit Fragen nach den technischen Herausforderungen für Mitarbeitende und Unternehmen; Auswirkungen virtueller Arbeitsformen auf die Zusammenarbeit; konkrete Wirkungen auf Verkehr, Produktivitätsveränderungen und die Entgrenzung von Arbeits- und Privatleben; neue Formate der Zusammenarbeit mit Kunden und Partnern.     

 

Fehlzeiten-Report 2019. Digitalisierung - gesundes Arbeiten ermöglichen

Befragung von 2.000 Beschäftigten zwischen 16 und 65 Jahren für das Jahr 2019 durch das Wissenschaftliche Institut der AOK-Krankenkassen mit besonderem Schwerpunkt auf gesundheitlichen Aspekten.

    

Studie „Gesundes Homeoffice“ von mhplus und von SDK

Befragung von mehr als 1.500 Arbeitnehmern im April 2020 für eine Studie zu den Auswirkungen der Heimarbeit auf die Gesundheit durch die mhplus-Krankenkasse und die SDK Süddeutsche Krankenversicherung.

 

Checklisten zu IT-Sicherheit für Homeoffice, mobiles Arbeiten und Online-Konferenzen

Deutschland sicher im Netz e.V. bietet praxisnahe und leicht verständliche Tipps und Checklisten für ein sicheres Arbeiten von zu Hause, die auch ohne umfangreiche Fachkenntnisse umsetzbar sind.

 

Empfehlungen des BSI zum Homeoffice

Empfehlungen des Bundesamtes für Sicherheit in der Informationstechnik für erste Schritte zum Thema Sicherheit im Homeoffice mit Test, Checklisten und Glossar

 

 

Projektbeteiligte: Dr. Norbert Arnold, Elisabeth Hoffmann, Martina Kaiser, Dr. Pavel Usvatov, Gisela Elsner, Gerrit Wilcke, Tobias Wangermann

 

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