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Propuesta de los partidos en economía, seguridad y justicia

Foro Social Cristiano

El lunes 16 de marzo se llevó a cabo el Foro Social Cristiano (FSC): Propuesta de los partidos en economía, seguridad y justicia, un evento organizado por el Instituto de Estudios Social Cristianos junto a la colaboración de la Fundación Konrad Adenauer Stiftung (KAS Perú), y difundido por el Facebook Live de ambas organizaciones.

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An der Veranstaltung nahmen Diego Macera, Direktor des Peruanischen Instituts für Wirtschaft, José Luis Pérez Guadalupe, ehemaliger Innenminister, und Antonio de la Haza, Rechtsanwalt und ehemaliger Präsident des Nationalen Justizrats, teil, die die wichtigsten Vorschläge der Parteien zu für das Land zentralen Themen analysierten.

Die Veranstaltung begann mit einer Ansprache von Andrés Hildebrandt, Projektkoordinator der KAS Peru, der die Bedeutung der Schaffung von Räumen für Dialog und Analyse im Rahmen des Wahlprozesses 2026 hervorhob. In seinem Beitrag betonte er die Notwendigkeit, eine informierte und kritische Bürgerschaft gegenüber den Vorschlägen der politischen Parteien zu fördern, insbesondere bei vorrangigen Themen wie Wirtschaft, Sicherheit und Justiz.

Anschließend konzentrierte sich Diego Macera, Direktor des Peruanischen Instituts für Wirtschaft, in seinem Vortrag auf die wirtschaftlichen Herausforderungen des Landes und die Bewertung der von den politischen Organisationen vorgelegten Vorschläge. Er wies darauf hin, dass Peru mit einem Kontext aus geringem Wachstum, hoher Informalität und institutioneller Schwächung konfrontiert sei, was verantwortungsvolle und nachhaltige öffentliche Politik erfordere. In diesem Zusammenhang warnte er, dass vielen Wahlversprechen die technische Grundlage oder die finanzielle Tragfähigkeit fehle, was zu größeren wirtschaftlichen Ungleichgewichten führen könnte, wenn sie nicht umsichtig gehandhabt würden.

Macera betonte, wie wichtig es sei, das Vertrauen wiederherzustellen, um private Investitionen anzukurbeln und das Wirtschaftswachstum wieder in Gang zu bringen, sowie die institutionellen Strukturen zu stärken, um klare und stabile Rahmenbedingungen zu gewährleisten. „Wir müssen Probleme wie die informelle Beschäftigung und die geringe Produktivität strukturell angehen, da diese Faktoren die Entwicklung des Landes behindern“, mahnte er.

José Luis Pérez Guadalupe, ehemaliger Innenminister, ging seinerseits auf die Problematik der öffentlichen Sicherheit ein, eines der Hauptanliegen der Bevölkerung. In seinem Beitrag wies er darauf hin, dass der Anstieg der Kriminalität und der organisierten Kriminalität auf vielfältige Faktoren zurückzuführen sei, darunter institutionelle Schwäche, mangelnde Koordination zwischen den Behörden und das Fehlen einer langfristig angelegten Politik.

Pérez Guadalupe warnte vor der Gefahr, angesichts eines komplexen Problems auf vereinfachende oder populistische Vorschläge zurückzugreifen, und betonte die Notwendigkeit, die Nationalpolizei zu stärken. „Unser Land muss die Nachrichtendienste verbessern und eine effektive Zusammenarbeit zwischen dem Justizsystem und der Präventionspolitik fördern“, erklärte er. Zudem betonte er, dass Sicherheit nicht nur „aus einer reaktiven Perspektive, sondern auch durch soziale Prävention und die Stärkung des sozialen Gefüges“ angegangen werden müsse.

Schließlich konzentrierte sich Antonio de la Haza, Rechtsanwalt und ehemaliger Präsident des Nationalen Justizrats, in seinem Vortrag auf die Herausforderungen des Justizsystems und die Bedeutung seiner Unabhängigkeit für das demokratische Funktionieren. Er wies darauf hin, dass eines der Hauptprobleme des Landes die institutionelle Schwäche im Justizbereich sei, was das Vertrauen der Bürger beeinträchtige und den Kampf gegen die Korruption einschränke.

„Vorschläge im Bereich der Justiz müssen darauf abzielen, die Autonomie der Institutionen zu gewährleisten, die Auswahl- und Bewertungsverfahren für Richter und Staatsanwälte zu verbessern und die Kontroll- und Rechenschaftsmechanismen zu stärken“, erklärte er. Zudem betonte er, wie wichtig es sei, eine Politisierung der Justiz zu vermeiden, da dies die Rechtsstaatlichkeit schwäche und die demokratische Stabilität gefährde.

Vor dem Hintergrund wachsender politischer Entfremdung ist die Durchführung solcher Foren von grundlegender Bedeutung, um eine informierte, kritische und dem Gemeinwohl verpflichtete Bürgerschaft zu stärken. Foren wie das Christlich-Soziale Forum ermöglichen nicht nur die Analyse von Vorschlägen, sondern fördern auch den Dialog, die Reflexion und die verantwortungsvolle Teilhabe der Gesellschaft, insbesondere der Jugend, in einem für die demokratische Zukunft des Landes entscheidenden Moment.

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