Der Sammelband „Ein Plädoyer für den Freihandel" bietet solide Fakten und stellt sich gegen die Argumentation, dass Handelsgewinne nur entstehen, wenn auf der anderen Seite jemandem etwas weggenommen wird. Die einzelnen Aufsätze beleuchten unterschiedliche Aspekte:
Im ersten Kapitel „Freiheit steigert Wohlstand – auf der ganzen Welt“ zeigt Prof. Luca Rebeggiani, dass es einen klaren Zusammenhang zwischen der Offenheit von Volkswirtschaften und deren Wohlstand gibt. Er legt dar, dass dies ausdrücklich auch für arme Länder und einkommensschwache Bevölkerungsschichten gilt.
Prof. Heribert Dieter beleuchtet im zweiten Kapitel, dass Freihandel Regeln benötigt. Es wird hier deutlich, dass der Nutzen durch die Globalisierung durch gute Regeln enorm steigt und dass schwächere Akteurinnen und Akteure besonders von diesen Regeln profitieren.
Dr. Axel Berger zeigt im vierten Kapitel, dass der Versuch durchaus funktioniert, im Rahmen von Handelspartnerschaften auch Regeln in Bezug auf Nachhaltigkeit oder Sozialstandards zu setzen.
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