Publikationen

Interview: Medienfreiheit benötigt Regeln

Pressefreiheit hängt nicht nur von politischen Freiräumen ab, sondern auch von der inneren Unabhängigkeit der Journalisten und der Medienvielfalt.

Frei, aber nicht unabhängig

Zur Rolle der Medien in Südosteuropa. KAS-Auslandsinformationen 11/2011

Politisches Kommunikationsmanagement - Grundlagen und Konzepte

Neues KAS-Handbuch in serbischer Sprache

Der rund 360 Seiten umfassende Band enthält ausgewählte Beiträge aus der deutschsprachigen Forschung zu Rahmenbedingungen, Grundlagen und strategischen Konzepten der Politischen Kommunikation.

Medien und Politik

2009 und 2010 waren sehr bewegte Jahre in Bulgariens Politik und Medien. Der Regierungswechsel sowie die Veränderungen auf dem Medienmarkt waren der Anlass, um über das Verhältnis zwischen Politik und Medien erneut zu reflektieren. Ergebnis dieser Untersuchung ist der nun vorliegende Sammelband Medien und Politik, der vom KAS-Medienprogramm SOE sowie der Stiftung Mediendemokratie herausgegeben wurde. Die Lektüre macht deutlich, dass die Medien sehr wohl ihre Rolle als Informationsvermittler erfüllen, jedoch nicht ausreichend ihrer Kontrollaufgabe als „vierte Gewalt“ gerecht werden.

Die Medien in Mazedonien

Zwar garantiert die mazedonische Verfassung Meinungs- und Redefreiheit und die Gesetze des Landes, das mit Macht in EU und NATO drängt, geben auch den Medien Spielraum. Dennoch klagten anlässlich des Welttags der Pressefreiheit im Mai des Jahres zahlreiche Journalisten in Skopje über Missstände – die Abhängigkeit vieler Medien vom Staat, die schlechte Vergütung für Journalisten, Übergriffe auf Reporter. Die Kritik deckt sich mit anderen Erkenntnissen: Dubiose Besitzverhältnisse bei zahlreichen Sendern und Zeitungen des Landes fördern den Opportunismus der Angestellten.

Report on Interethnic Relations in South East Europe

Ms Caroline Hornstein Tomi from the Institute of Social Sciences Ivo Pilar wrote a report on the interethnic relations in Bosnia and Herzegovina, Kosovo, Croatia, Macedonia, Montenegro and Serbia.

Die Situation der Medien in Serbien

Die Lage der Medien in Serbien ist trotz positiver Tendenzen in jüngster Zeit keineswegs befriedigend. Nach dem Fall des Kommunismus und dem Auseinanderbrechen des ehemaligen Jugoslawien folgten in der Region Kriege, Abspaltungen und erbitterte ethnische Konflikte. Der aggressive Nationalismus Miloševićs fand sein Echo bei den weitgehend vom Regime kontrollierten Medien. Erst mit Kostunica und Đindić begann im Jahr 2000 der noch unsichere Weg in Richtung einer vielfältigen, unabhängigen und pluralistischen serbischen Medienlandschaft.

Erster Anschlag auf Journalisten seit dem Kroatienkrieg

Der Besitzer der kroatischen Zeitung Nacional Ivo Pukanic und der Direktor der Werbeabteilung Niko Franijc wurden am 23.10.2008 bei einer Bombenexplosion im Zentrm der kroatischen Hauptstadt Zagreb getötet. Auch zwei Sekretäre der selbigen Zeitung wurden ebenfalls verletzt. Die Sprengladung war unter dem Auto von Pukanic positioniert worden. Der 47jährige galt als einer der bekanten, aber auch umstrittenen Journalisten in Kroatien.

Zur Situation der Medien in Rumänien

Von einer konsolidierten Medienlandschaft ist Rumänien noch entfernt. Gewiss, die Pressefreiheit hat sich nach 2004 verbessert und die Verfassung spricht von Gewissens-, Meinungs- und Religionsfreiheit, verbietet Zensur und sichert das Recht auf Information. Doch hört „freie Meinungsäußerung” da auf, wo „die Ehre” anderer und die „nationale Sicherheit” betroffen sind.

Bulgarischer Journalist fast zu Tode geprügelt

Ausgerechnet am 22.9., am Tag der Unabhängigkeit, wurde in Sofia eine brutale Attacke gegen den Journalisten Ognjan Stefanov verübt: Nach Verlassen des Restaurants „Kiparis“ im Sofioter Viertel Ivan Vazov wurde der Chefredakteur und Mitbesitzer der Nachrichtenseite www.frognews.bg zusammengeschlagen.