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Wybory prezydenckie w Polsce

Siódme wybory, sześciu prezydentów - 30 lat od pierwszych wyborów głowy państwa w Polsce

Zapraszamy do lektury raportu prof. Antoniego Dudka, dr Katarzyny Waleckiej, dr Kingi Wojtas na temat wyborów i kampanii prezydenckich w Polsce w latach 1990-2020. Wybory głowy państwa w Polsce stanowią doskonały probierz ewolucji systemu partyjnego, jego otwarcia na nowe polityczne siły, tego jak zmieniała się rywalizacja polityczna w państwie. Wybory prezydenckie jak w soczewce pokazują zmiany w zakresie technik prowadzenia kampanii wyborczych, a przez ich pryzmat, to jak zmieniło się polskie społeczeństwo przez 30 lat.

POLEN UND DEUTSCHE: Wie können sie sich aus dem Clinch um die Geschichte lösen?

Sonderbeilage zur Geschichte in „Tygodnik Powszechny“

Jedes Jahr bietet der Herbst mit seinen Jahrestagen zahlreiche Anlässe zum Nachdenken über die wichtigsten Ereignisse in den polnisch-deutschen Beziehungen - so etwa der Überfall auf Polen im September oder die Kapitulation des Warschauer Aufstands. Aber auch in der Nachkriegszeit kam es zu Ereignissen, derer sich zu erinnern lohnt: beispielsweise der Brief der polnischen Bischöfe an ihre deutschen Amtsbrüder vom 18. November 1965 oder das Datum des 7. Dezember 1970, als der damalige Kanzler der Bundesrepublik Deutschland, Willi Brandt, einen Vertrag mit der Volksrepublik Polen unterzeichnete, der die Anerkennung der Oder-Neiße Grenze beinhaltete, historisch bis heute verbunden mit der außergewöhnlichen Geste, als Brandt vor dem Denkmal für die Helden des Warschauer Ghettos niederkniete, um auf diese Weise den von den nationalsozialistischen Besatzern ermordeten Juden die Ehre zu erwiesen. Zwanzig Jahre später wiederum brachte der November 1990 die Unterzeichnung eines Vertrags mit sich, der den Verlauf der deutsch-polnischen Grenze bestätigte und weitgehend zum Versöhnungsprozess zwischen unseren Nationen beigetragen hat. Das Wochenblatt "Tygodnik Powszechny" hat in Zusammenarbeit mit der Konrad-Adenauer-Stiftung in Polen und der Stiftung für deutsch-polnische Zusammenarbeit eine Sonderbeilage zur Geschichte erstellt, die auf diese Ereignisse Bezug nimmt und deren bis heute fortwirkende Auswirkungen auf die deutsch-polnischen Beziehungen untersucht. Wir laden Sie herzlich ein zur Lektüre!

EUROPOLIS. Städte im Angesicht von Krisen

Der neueste Europolis-Bericht, vorgestellt im Rahmen der diesjährigen Europolis-Konferenz am 28. Oktober 2020

Die Konrad-Adenauer-Stiftung in Polen lädt gemeinsam mit Polityka Insight, der Polnischen Robert Schuman Stiftung und Orange Polska ein zur Lektüre des aktuellen Berichts „EUROPOLIS. STÄDTE IM ANGESICHT VON KRISEN“ (abrufbar in polnischer Sprache: "Europolis. Miasta naprzeciw kryzysom").

Flickr/Piotr Drabik/CC BY 2.0

Kaczyński ins Kabinett

Umbau der polnischen Regierung nach heftigen Debatten vollzogen

Nach dreimonatigen Verhandlungen und einer schwerwiegenden Krise innerhalb der Regierungskoalition wurde am 6. Oktober Polens neue Regierung vereidigt. Premierminister Mateusz Morawiecki erklärte, dass "Veränderungen in der Regierung weniger personenbezogen als vielmehr strukturell" seien. Die neue, verkleinerte Struktur des Kabinetts, das jetzt aus 14 Ministerien besteht, soll das nach den letzten Parlamentswahlen aufgeblähte Kabinett mit 20 Ministerien, 24 Ministern und fast hundert Stellvertretern ablösen. Wie nun Politiker der Regierungskoalition der "Vereinigten Rechten" meinen, sollen eine verbesserte Entscheidungsfindung, Effizienz und Disziplin im Vordergrund stehen. Aufgelöst wurden die Ministerien für Digitalisierung und europäische Fonds (die Aufgaben werden vom Büro des Premierministers übernommen) sowie für Sport (wird vom Kulturministerium übernommen). Zusammengeführt wurden das Ministerium für Bildung mit dem Ministerium für Wissenschaft und Hochschulwesen, sowie das Umwelt- mit dem Klimaressort.

Deutsche Wiedervereinigung – 30 Jahre danach

Sonderbeilage zur Geschichte in „Tygodnik Powszechny“

30 Jahre nach der Wiedervereinigung Deutschlands analysieren die Autoren der Beilage die damaligen Ereignisse vor dem Hintergrund der inneren Situation und des internationalen Klimas für diese Geschehnisse. Die deutschen Autoren teilen ihre Überlegungen über das Aufeinanderprallen der Hoffnung mit der Realität schwieriger Transformation und über die Notwendigkeit, die Erinnerung an wichtige historische Ereignisse für heutige und zukünftige Generationen in Denkmälern fest zu halten. Wir laden alle Interessierten zur Lektüre zwei Texten von deutschen Autoren: Ehrhart Neubert und Florian Mausbach ein.

Soziale Marktwirtschaft und die europäische Integration in Zeiten des historischen Umbruchs

Wissenschaftliche Redaktion: Elżbieta Mączyńska, Piotr Pysz

Eine neue Publikation, gemeinsam herausgegeben von der Polnische Wirtschaftsgesellschaft (Polskie Towarzystwo Ekonomiczne, PTE), der Konrad-Adenauer-Stiftung in Polen und der Universität für Finanzen und Management in Białystok (Wyższa Szkoła Finansów i Zarządzania w Białymstoku).

Lockdown der Demokratie in Zeiten von COVID-19

Die Coronavirus-Pandemie hat tiefgreifende Auswirkungen auf die Regierungsführung demokratischer Staaten. Zeitgenössische Demokratien mussten sich anpassen, unter extremen Zeitdruck handeln und demokratische Prinzipien gegen den Schutz des Lebens und der Gesundheit der Bürger abwägen. Lesen Sie hier einen Bericht über die Herausforderungen demokratischer Systeme in Zeiten einer Pandemie von Dr. Kinga Wojtas und Dr. Katarzyna Walecka in polnischer Sprache. Die Autorinnen sind beide Politikwissenschaftlerinnen und Mitbegründerinnen der Stiftung zur Förderung der wissenschaftlichen Forschung STAN. Außerdem bekleiden beide eine Assistenzprofessur an der Kardinal Stefan Wyszyński Universität in Warschau.

Post-COVID multilateralism. How to save humanity from hell?

„Schon vor der COVID-19-Krise bröckelte die multilaterale Kooperation. Die Europäische Union ging durch eine existentielle Krise, die aus verschiedenen, sich überlappenden, Krisen bestand: Die Eurozone, Migration und die Sicherung der Außengrenzen. Darüber hinaus entschied sich das Vereinigte Königreich, als eines der bedeutendsten Mitglieder, nach mehr als vier Jahrzehnten aus der Union auszutreten.“ Das Wichtigste zur Krise des Multilateralismus: seinen Wurzeln, den Konsequenzen von COVID-19 und einen Ausblick lesen sie im Bericht von Dr. Bartlomiej E. Nowak in englischer Sprache. Dr. Bartlomiej E. Nowak ist Präsident der Grupa Uczelni Vistula und Experte des Zentrums für Internationale Beziehungen (CSM) in Warschau.

Reuters

Zitterpartie in Polen

Präsident Duda geht knapp in zweite Amtszeit

Nach einem Kopf-an-Kopf-Rennen und einer langen Nacht der Anspannung steht der Sieger der Stichwahl in Polen nun fest. Der neue Präsident des Landes wird der alte sein: Amtsinhaber und PiS-Kandidat Andrzej Duda liegt nach amtlichem Endergebnis mit 51,03 Prozentpunkten vor seinem Herausforderer, dem Warschauer Oberbürgermeister und liberalen Hoffnungsträger Rafał Trzaskowski (PO), der 48,97 Prozentpunkte für sich verbuchen kann. Dies bei einer Rekordwahlbeteiligung von 68,18 Prozent. Der von der Opposition und großen Teilen (sprich: fast der Hälfte) der Bevölkerung erhoffte Richtungswechsel bleibt damit aus. Doch die Machtbasis der PiS-Regierung hat empfindliche Blessuren erlitten.

Reuters

Präsidentschaftswahl in Polen

Stichwahl in zweiter Runde

Am 28. Juni 2020 fand in Polen die Wahl eines neuen Staatspräsidenten statt. Die endgültige Entscheidung steht aber noch aus, denn wie erwartet, konnte keiner der elf Kandidaten im ersten Wahlgang die notwendige absolute Mehrheit für sich gewinnen. Somit wird es zur Stichwahl kommen. Am 12. Juli treten die Kandidaten der beiden größten Parteien, der Regierungspartei Recht und Gerechtigkeit (PiS) und der Oppositionspartei Bürgerplattform (PO), gegeneinander an: Amtsinhaber Andrzej Duda (PiS), der nach amtlicher Bekanntmachung der Staatlichen Wahlkommission PKW mit 43,4% die größte Zustimmung erhielt, gegen den Warschauer Oberbürgermeister Rafał Trzaskowski (PO), der mit 30,46% sein Wahlziel von 30 Prozent erreicht hat.