Asset-Herausgeber

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IMAGO / Agencia Prensa-Independiente

Wie sich Spanien und Portugal als Brücken zwischen Europa und Lateinamerika positionieren

Die iberoamerikanische Achse

Lateinamerika wird zunehmend zum Schauplatz globaler Machtverschiebungen. In diesem Kontext positionieren sich Spanien und Portugal als strategische Vermittler zwischen Europa und der Region. Wie stabil ist der Einfluss der „iberischen Brücke“ und ist dieser tatsächlich auch im gesamteuropäischen und deutschen Interesse?

IMAGO / photothek

Warum eine Lithiumpartnerschaft mit Bolivien für Deutschland und Europa strategisch entscheidend ist

Wann, wenn nicht jetzt?

Bolivien verfügt über die größten Lithiumreserven der Welt und öffnet sich politisch für internationale Partnerschaften. Gleichzeitig wächst für Europa der Druck, seine Rohstoffabhängigkeit zu reduzieren. Kann hier ein strategisches Bündnis mit globaler Wirkung entstehen oder überwiegen Risiken und Unsicherheiten?

IMAGO / ZUMA Press

Mexiko als Schauplatz verschiedener Migrationsformen

Vom Auswanderungsland zum Knotenpunkt

Migration in Mexiko ist eng mit der Politik der USA verknüpft. Verschärfte Grenzkontrollen und die Externalisierung der Migrationspolitik verändern die Dynamik tiefgreifend. Welche Konsequenzen ergeben sich daraus für Mexiko?

Zuma Press, Imago

Editorial der Ausgabe: „Lateinamerika – Der unterschätzte Partner“

In einer sich wandelnden Weltordnung rückt Lateinamerika stärker in den strategischen Fokus Europas. Neue geopolitische Spannungen, wirtschaftliche Interessen und der Wettbewerb mit globalen Akteuren verändern die Perspektive auf die Region. Welche Chancen ergeben sich daraus für eine engere Zusammenarbeit und welche Hindernisse gilt es zu überwinden?

smarterpix / MikeMareen

Die NATO im Drohnenzeitalter

Warum Deutschland und die Türkei strategisch enger zusammenarbeiten sollten

Der Einsatz türkischer Drohnen im Ukraine-Krieg gilt als der Moment, in dem das Drohnenzeitalter die politische und militärische Debatte Europas endgültig erreichte. Die 18. Istanbul Security Conference® 2026 unterstrich die wachsende Bedeutung der Türkei als Produzent moderner Drohnen- und UAV-Systeme. Vor dem Ankara NATO-Gipfel 2026 hat sich der Arbeitskreis Junge Außenpolitik mit diesem Thema befasst: Eine strategische Sicherheitspartnerschaft mit der Türkei im Bereich der Drohnenentwicklung sollte wichtiger Bestandteil deutscher und europäischer sicherheitspolitischer Überlegungen sein.

IMAGO / Agencia EFE

Die Lateinamerika-Strategie der Trump-Regierung

Von Monroe zu Donroe

Die US-Strategie gegenüber Lateinamerika wird zunehmend von sicherheitspolitischen Themen geprägt. Migration, Drogenhandel und organisierte Kriminalität stehen im Fokus und werden vor allem militärisch adressiert. Welche Auswirkungen hat dieser Ansatz auf die Region und ihre Stabilität?

IMAGO / ZUMA Press

Die „Fünfte Welle“ des transnational organisierten Verbrechens in Lateinamerika

Schattenwirtschaft und Pseudostaatlichkeit

Das transnational organisierte Verbrechen hat sich zu einem global vernetzten System entwickelt, das staatliche Strukturen unterwandert und teilweise ersetzt. Mit der Entstehung einer möglichen „fünften Welle“ gewinnen Technologie, Einflussnahme und ökonomische Macht weiter an Bedeutung. Welche Risiken ergeben sich für Europa und wie kann es darauf reagieren?

IMAGO / Christian Ohde

Das EU-Mercosur-Abkommen

Neuer Schwung für die europäisch-lateinamerikanischen Beziehungen

Das EU-Mercosur-Abkommen gilt als Meilenstein – und als Streitfall zugleich. Zwischen wirtschaftlichen Chancen, Kritik und globalem Wettbewerb steht viel auf dem Spiel: für Unternehmen, Landwirtschaft und die internationale Rolle der EU. Kann das Abkommen Wachstum schaffen, ohne politische und ökologische Spannungen weiter zu verschärfen?

IMAGO / TheNews2

„Viele Menschen in Brasilien wollen einen politischen Mittelweg“

Ein Gespräch mit Maximilian Hedrich

Brasilien steht vor wegweisenden Wahlen, geprägt von rivalisierenden politischen Lagern und einer schwachen Mitte. Während wirtschaftliche Sorgen und Sicherheitsfragen dominieren, bleibt eine überzeugende Alternative zwischen links und rechts aus. Welche Dynamiken bestimmen die Wahl und welche Folgen hat das für Europa?

IMAGO / Anadolu Agency

NATO-Gipfel in Ankara in turbulenten Zeiten

Türkei unterstreicht eigenen Sicherheitsbeitrag und erwartet Anerkennung ihrer Interessen

Der NATO-Gipfel in Ankara findet in einer Zeit globaler Umbrüche statt. Kriege und unterschiedlichste Bedrohungen prägen insbesondere Europa und sein Umfeld, das Bündnis muss reagieren. Die Türkei befindet sich jeweils an den Schnittstellen: Am Schwarzen Meer, als Brücke zum Nahen und Mittleren Osten, als Faktor in Afrika. Das prägt ihre Bedrohungswahrnehmung. Russland ist das Hauptproblem - die Türkei unterstützt die Ukraine nachhaltig - nimmt gleichzeitig aber die fragilen Staaten im Süden, terroristische Bedrohungen, hybride Attacken und ungeregelte Massenmigration in den Blick. Entsprechend insistiert man in Ankara auf eine „360 Grad-Perspektive“ des Bündnisses. Die Stärkung seines europäischen Pfeilers ist dringend gewünscht, allerdings eines Pfeilers, der nicht-EU-Mitglieder unter den NATO-Partnern gleichberechtigt einbezieht. Mit ihrer leistungsfähigen Rüstungsindustrie kann die Türkei einen besonderen Beitrag leisten und will diesen gewürdigt sehen.