Autor:
Volodymyr Solowian, Dr. phil., Leiter der Gruppe für die Analyse hybrider Bedrohungen am Ukrainischen Krisenmedienzentrum
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ZUSAMMENFASSUNG
In den vergangenen Jahren hat sich die militärische Unterstützung für die Ukraine schrittweise von dringenden Waffenlieferungen hin zu einem systemischen Modell entwickelt, das mehrjährige Finanzierung, gemeinsame Beschaffungen und den Ausbau der Verteidigungsproduktion miteinander verbindet.
Von Januar 2022 bis zum 30. April 2026 belief sich das Volumen der militärischen Unterstützung auf rund 173 Milliarden Euro (Europa: 102,2 Milliarden Euro, die Vereinigten Staaten: 64,6 Milliarden Euro, übrige Welt: 6,2 Milliarden Euro). Der NATO-Gipfel in Ankara im Juli 2026 hat diese Entwicklung verstärkt: Die Alliierten verpflichteten sich, im Jahr 2026 70 Milliarden Euro für den Verteidigungsbedarf der Ukraine bereitzustellen und im darauffolgenden Jahr mindestens ein vergleichbares Niveau aufrechtzuerhalten.
Im Rahmen dieser Verpflichtungen legen die Geberstaaten selbst fest, nach welchen Verfahren sie diese umsetzen. Daher ist es wichtig, nicht nur das Gesamtvolumen der Unterstützung zu bewerten, sondern auch zu untersuchen, wie effektiv die „Fähigkeitskoalitionen“, regionalen Formate und gemeinsamen NATO-Instrumente zusammenwirken. Diese Frage gewinnt insbesondere vor dem Hintergrund der abnehmenden Rolle der Vereinigten Staaten, des Mangels an bestimmten kritischen Systemen und der Notwendigkeit an Bedeutung, gleichzeitig die Ukraine zu unterstützen und die eigenen Streitkräfte neu auszurüsten.
Besondere Aufmerksamkeit erfordern die systemischen Risiken der Architektur der Unterstützung für die ukrainischen Verteidigungskräfte. Der Autor konzentriert sich daher auf die langfristige Wirksamkeit der bestehenden Unterstützungsmechanismen sowie auf die Risiken für deren weitere Umsetzung.
Der vollständige Text der Publikation kann in englischer Sprache als PDF über die rechte Seitenleiste heruntergeladen werden.
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