Am 30. September 2026 wurde im Europäischen Parlament in Brüssel auf Einladung des deutschen Europaabgeordneten Oliver Schenk die Studie „Leitfaden zur Selbstbestimmung: Wie die Russische Föderation separatistische Bewegungen in Europa ausnutzt“ vorgestellt. Die Studie wurde vom Zentrum für Verteidigungsreformen mit Unterstützung der Konrad-Adenauer-Stiftung in der Ukraine erstellt.
Eröffnet wurde die Veranstaltung von Oliver Schenk und Dr. Jan-Philipp Wölbern, stellvertretender Leiter der Konrad-Adenauer-Stiftung in der Ukraine. Anschließend stellte Taras Mokliak die zentralen Ergebnisse der Studie vor. Einen ersten Kommentar dazu gab der polnische Europaabgeordnete Krzysztof Brejza, der damit auch einen Beitrag zur anschließenden Diskussion leistete.
Ziel der Veranstaltung war es, die Aufmerksamkeit europäischer Politiker und der Fachöffentlichkeit auf die Methoden und Instrumente zu lenken, die die Russische Föderation einsetzt, um die Einheit der europäischen Staaten zu untergraben, sowie die ukrainischen Erfahrungen bei der Bekämpfung solcher Bedrohungen vorzustellen.
Während der Diskussion erörterten die Teilnehmenden, wie russische staatliche Strukturen und mit ihnen verbundene Netzwerke separatistische und radikale Bewegungen systematisch unterstützen, um demokratische Institutionen, den gesellschaftlichen Zusammenhalt und die Mechanismen der kollektiven Sicherheit in Europa zu schwächen.
Besonderes Augenmerk wurde auf die Notwendigkeit gelegt, das Bewusstsein für russische Einflussmethoden zu schärfen und die Widerstandsfähigkeit der europäischen Gesellschaften gegenüber Desinformation, politischer Manipulation und subversiven Aktivitäten zu stärken. Die ukrainischen Erfahrungen im Widerstand gegen die russische Aggression und hybride Einflussinstrumente können für Partner in der Europäischen Union und der NATO eine wichtige Wissensquelle darstellen.
Die Veranstaltung fand mit Unterstützung der Konrad-Adenauer-Stiftung statt und bot eine Plattform für die Diskussion gemeinsamer Ansätze zum Schutz demokratischer Werte und der Sicherheit Europas.
Die englische Version der Studie steht zur Lektüre im rechten Bereich dieser Seite zur Verfügung.
Bitte melden Sie sich an, um kommentieren zu können.