Reportajes internacionales

Politische Kurzberichte der KAS-Auslandsbüros

2012

Neueste CEP-Umfrage erschienen

50% der Chilenen wünschen sich Michelle Bachelet als nächste Präsidentin
Am 21. August hat das renommierte Forschungsinstitut CEP seine jüngste Meinungsumfrage veröffentlicht. Zwischen dem 5. Juli und 9. August 2012 wurden insgesamt 1.512 chilenische Bürger aus allen Regionen des Landes zu ihren Einschätzungen zu Themen in Bezug auf Gesellschaft, Politik und Wirtschaft befragt. Vor allem die Ergebnisse hinsichtlich Ansehen und Evaluierung der Regierung und einzelner Politiker sorgt immer wieder für großes öffentliches Interesse.

2012

Unruhiger Winter in Uruguay

de Hans-Hartwig Blomeier

Die „zweite Halbzeit“ hat sich die Regierung Mujica sicher anders vorgestellt: Statt ruhigem Fahrwasser, konstanten Wachstumszahlen und regionaler Harmonie jagt ein innen- und außenpolitischer Konflikt den anderen und mehren sich die Zweifel an der politischen Managementfähigkeit der Regierung - ohne dass die Opposition davon (bisher) nennenswert profitieren kann.

2012

25 Jahre Friedensabkommen in Zentralamerika

de Annette Schwarzbauer

Auf dem Weg zu Esquipulas III?
Am 7. August 1987, vor 25 Jahren, wurde in Guatemala das Friedensabkommen „Acuerdo de Esquipulas II“ von fünf zentralamerikanischen Staatspräsidenten unterzeichnet.

2012

Eine gegen alle

de Kristin Wesemann

Kirchner verwirrt mit ihrer Politik auch Parteifreunde
Innerhalb weniger Monate hat die Präsidentin langjährige Gefolgsleute zu Gegenspielern gemacht. Wertvolle Zeit verbringt die politische Klasse mit gegenseitigen Anschuldigungen. Frau Fernández und ihre Regierung verschließen dabei die Augen vor den drängenden Problemen des Landes: stockende Wirtschaft, sehr hohe Inflation, Flucht in den Dollar, generelle Unsicherheit.

2012

Armut in Chile auf historischem Tiefstand

de Martin F. Meyer

Präsident Piñera erfreut über Ergebnisse der jüngsten Casen-Studie - Opposition kritisiert methodologische Mängel
Ende Juli hat der chilenische Staatspräsident Sebastián Piñera die Ergebnisse der alle zwei Jahre von der Regierung durchgeführten Casen-Studie präsentiert, welche die sozioökonomische Entwicklung des Landes misst. Insgesamt zeichnet die Studie ein positives Bild. So befindet sich in Chile die Armut auf einem historischen Tiefstand, während es beim Thema der sozialen Ungleichheit ebenfalls leichte Forschritte gegeben hat. Die Regierung zeigte sich dementsprechend erfreut über die Ergebnisse, während die Opposition Zweifel an der Aussagekraft der Studie zum Ausdruck brachte.

2012

Viva el Schmusekurs?

de Peter-Alberto Behrens, Denise Hohenstein

Wahlkämpfe in Lateinamerika
Die letzten Wahlen in Mexiko scheinen entsprechende Vermutungen zu bestätigen: Die Kuschelstrategie von Spitzenkandidaten und Parteien zu Wahlkampfzeiten liegt im Trend. Nach den Beispielen aus Brasilien, Argentinien, Uruguay, Venezuela und Peru, ließ sich das Phänomen neuerdings auch in Mexiko feststellen.

2012

In demokratischer Normalisierung vorwärts in die Vergangenheit?

de Stefan Jost

Mexiko hat gewählt
Mexiko hat gewählt, die über Wochen recht stabilen Umfragen behielten Recht, und die Überraschungen hielten sich daher in Grenzen. Dennoch bedeuten diese Wahlen einen Einschnitt in die noch nicht beendete, im Jahre 2000 durch die Ablösung des PRI nach über 70 Jahren Alleinherrschaft eingeleitete Transition in ein demokratisches Mexiko.

2012

Chile: Reaktionen auf die Amtsenthebung des paraguayischen Präsidenten Lugo

de Martin F. Meyer

Respekt der Demokratie gefordert, keine bilateralen Sanktionen in Aussicht
In Paraguay ist am Freitag, den 22. Juni 2012, der linksgerichtete Staatschef Fernando Lugo vom konservativ dominierten Parlament des Landes in einem kontroversen Eilverfahren des Amtes enthoben worden. Der ehemalige Bischof wurde verantwortlich gemacht für die blutigen Auseinandersetzungen am 15. Juni, als Sicherheitskräfte ein von landlosen Bauern besetztes Privatgrundstück räumen wollten und es zum Tod von 17 Personen kam. Neuer Staatschef Paraguays ist der vormalige Vizepräsident Federico Franco, der bis zu den nächsten Wahlen in neun Monaten das Amt übernehmen wird.

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