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Publikationen der Abteilung Gesellschaftlicher Zusammenhalt

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Sonderausgabe – Länderberichte mal anders

 

Nach den Babyboomern

Wie sich der demografische Wandel über 2030 hinaus entwickelt

Die demografische Alterung endet nicht mit dem Renteneintritt der Babyboomer. In den kommenden Jahrzehnten verschieben sich die Herausforderungen von Arbeitsmarkt und Rente stärker hin zu Pflege, Wohnen und regionaler Versorgung. Diese Analyse zeigt: Alterung verläuft nicht überall gleich. Während viele ostdeutsche Regionen früh betroffen waren, stehen westdeutsche ländliche Räume vor starken Zuwächsen Hochaltriger. Politik und Kommunen sollten deshalb frühzeitig planen.

Vertrauen fördern, Distanz überwinden

Aufsuchende politische Bildung in der Praxis von Demokratiebus und Dorfliebe-Tour

Aufsuchende politische Bildung setzt dort an, wo Menschen leben und ihren Alltag verbringen. Demokratiegestalter-Tour und Dorfliebe schaffen niedrigschwellige Gesprächsräume, in denen Bürgerinnen und Bürger ihre Anliegen offen artikulieren und sich ernstgenommen fühlen. Der Bericht zeigt, wie die persönliche Begegnung Vertrauen fördert und Gesprächsbereitschaft aktiviert.

KAS/Andreas Jacobs

„Der akademische Antisemitismus äußert sich sehr subtil“

Neues Buch zur Begründung und Verbreitung von Antisemitismus und Israelfeindschaft in Wissenschaft und Lehre

Andreas Jacobs ist der Mitherausgeber einer neuen Verlagspublikation zum akademischen Antisemitismus. Hier erklärt er die Hintergründe des Phänomens. Zusammen mit Dr. Richard Ottinger hat er den Sammelband „Akademischer Antisemitismus“ herausgegeben, der die aktuellen Debatten u. a. im Postkolonialismus, in den Genderstudien, den Orientwissenschaften, den Genozidwissenschaften und dem Völkerrecht beleuchtet.

smarterpix / nhatipoglu

Neue Entwicklungen bei der Regulierung von Social Media: Kinderschutz „Down Under“

Was lässt sich aus dem australischen Verbot sozialer Medien lernen?

Auch in Deutschland verbringen Kinder täglich mehrere Stunden mit sozialen Medien wie Instagram oder YouTube. Während die Bildungseffekte sozialer Medien überschaubar sind, mehren sich die Belege für Suchtgefahr und weitere problematische Folgen intensiven Konsums sozialer Medien. Ist das australische Verbot von Social Media eine Antwort auf diese Herausforderung?

grafvision, smarterpix

Übertherapie am Lebensende

Handlungsempfehlungen für die Bereiche Notfallmedizin, Intensivmedizin und Onkologie

Diese Publikation beleuchtet die Herausforderung der Übertherapie am Lebensende – vor dem Hintergrund des Patientenwillens, einer alternden Gesellschaft, wachsender medizinischer Möglichkeiten und zunehmender Ressourcenknappheit im Gesundheitswesen. Sie zeigt zudem politische Handlungsmöglichkeiten auf.

„Hab Mut, steh auf!“

Gemeinsamer Empfang der Konrad-Adenauer-Stiftung und der Hanns-Seidel-Stiftung auf dem 104. Katholikentag in Würzburg

Anlässlich des Katholikentages hatten die Konrad-Adenauer-Stiftung e.V. und die Hanns-Seidel-Stiftung e.V. Vertreterinnen und Vertreter aus Politik, Kirche, Wissenschaft und Presse zu einem gemeinsamen Empfang in die Residenz in Würzburg eingeladen. 

Für Waren offen, für Zuwanderung verschlossen?

Chinas Umgang mit Arbeitsmarktmigration

Die Volksrepublik China blieb für ausländische Zuwanderung bisher weitgehend verschlossen. Angesichts einer stark alternden Gesellschaft stößt das Wirtschaftsmodell Chinas zunehmend an seine Grenzen, was die gezielte Anwerbung ausländischer Fach- und Arbeitskräfte auf absehbare Zeit erfordern könnte. Für Deutschland und Europa könnte mit China ein neuer Wettbewerber im globalen Wettbewerb um Talente entstehen.

Was sind gegenwärtig die Themen der Jugend in Deutschland?

Hohe Erwartungen treffen auf eine oft enttäuschende Realität – Lebenswünsche und -träume werden überlagert von Krisen und Zukunftssorgen

 Die Lebenssituation junger Menschen wird auf der Grundlage amtlicher Statistiken und Befragungen thematisiert: Im Gegensatz zur Babyboomer-Generation ist die Jugend mit einem Bündel existentieller Unsicherheiten konfrontiert. Sie reichen vom brüchig gewordenen sozialen Aufstieg durch Bildung bis hin zu steigender Jugenddelinquenz, deren Opfer in der Regel ebenfalls Jugendliche sind.

SmarterPix / alphaspirit

Integration und Partizipation durch Quoten?

Rechtliche Herausforderungen bei der Bezugnahme auf Gruppenidentitäten in der Einwanderungsgesellschaft

Quotenregelungen zur Erhöhung der Repräsentation von Menschen mit Migrationsgeschichte in öffentlichen Institutionen sind rechtlich problematisch. Das Grundgesetz verbietet Differenzierungen nach Herkunft. Für Quoten zugunsten von Menschen mit Migrationsgeschichte fehlt eine verfassungsrechtliche Grundlage. Das Papier zeigt: Sonderregelungen für neu eingewanderte Menschen sind nur zu Beginn sinnvoll. Später besteht die herausfordernde Aufgabe der Abgrenzung der Gruppe.

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