Hintergründe und Einordnung zur FIFA Fußball-Weltmeisterschaft 2026 in den Vereinigten Staaten
Sommermärchen mit Stolpersteinen?
Als am 11. Juni in Mexiko-Stadt das Eröffnungsspiel der FIFA-Fußball-Weltmeisterschaft 2026 angepfiffen wurde, begann das größte Turnier der WM-Geschichte. Erstmals nehmen 48 Mannschaften teil, gespielt wird in den USA, Mexiko und Kanada. Doch die eigentliche Besonderheit dieser Weltmeisterschaft liegt womöglich nicht auf dem Spielfeld. Während die politische Bedeutung des Turniers in den Vereinigten Staaten kaum zu übersehen ist, bleibt die öffentliche Begeisterung bislang überraschend verhalten. Präsident Donald Trump hat die Vorbereitungen eng begleitet, eine nationale WM-Task-Force eingerichtet, an zentralen FIFA-Veranstaltungen teilgenommen und angekündigt, dem Weltmeister persönlich den Pokal zu überreichen. Gleichzeitig deuten Umfragen darauf hin, dass große Teile der amerikanischen Bevölkerung der Weltmeisterschaft bislang mit vergleichsweise geringem Interesse entgegensehen. Gerade dieses Spannungsverhältnis eröffnet einen aufschlussreichen Blick auf die Vereinigten Staaten als Gastgeber.