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Rückblick 2002

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Ausstellung „Adenauer: Deutscher und Europäer“ vom 22. November 2002 bis 30. Januar 2003 auf dem Petersberg bei Bonn

Ein weiterer Höhepunkt des Jahres war die Eröffnung der o. g. Ausstellung im Gästehaus der Bundesregierung auf dem Petersberg. Eine Dokumentation „Konrad Adenauer, Deutscher und Europäer“ zeigte in Wort und Bild Leben und Werk Konrad Adenauers. „Adenauer im Portrait“ zeigte die künstlerische Annäherung berühmter Künstler an die verschiedenen Seiten Adenauers. Karikaturen von Wilhelm Hartung, der in den 50er und 60er Jahren überwiegend Karikaturen in der Tageszeitung „Die Welt“ veröffentlichte, rundeten die Ausstellung ab.

Konrad Adenauer, ein Enkel Adenauers eröffnete die Ausstellung. Den Festvortrag hielt Dr. Rainer Barzel, Bundesminister a. D.

Verleihung des Preises für Soziale Marktwirtschaft am 15. November 2002 im Konzerthaus Berlin, Gendarmenmarkt, an Professor Werner Otto

Ein besonderer Höhepunkt war die erstmalige Verleihung des Preises für Soziale Marktwirtschaft an den Gründer des weltweit größten Versandhauses „Otto Versand“, Professor Dr. h.c. Werner Otto. Bei der Feierstunde im Konzertsaal am Berliner Gendarmenmarkt begrüßte der Vorsitzende der Konrad-Adenauer-Stiftung, Ministerpräsident Dr. Bernhard Vogel, die Gäste. Es folgte die Laudatio: gehalten von der Bundesvorsitzenden der CDU, Dr. Angela Merkel. Den Festvortrag „Die Ordnung der globalen Ökonomie“ hielt der Managing Direktor des International Monetary Fund, Dr. Horst Köhler. Zu dieser Veranstaltung wurden die Förderer aus dem Großraum Berlin eingeladen.

„Polen vor der EU-Osterweiterung I“ Erkundungen zur wirtschaftlichen Lage unseres wichtigsten mittelosteuropäischen Nachbarn vom 12.10. bis 20.10.2002

In Zusammenarbeit mit der MARIN-TOURS GmbH, Berlin, nahmen 19 Teilnehmer an einer Studienreise durch Polen teil. Warschau, Königsberg und Danzig standen u. a. auf dem Programm. Neben der Besichtigung touristischer Attraktionen ermöglichten Gesprächspartner aus Politik, Wirtschaft, Wissenschaft, Publizistik und Kultur Einblicke in die gesellschaftliche Wirklichkeit Polens. Alle Gespräche standen unter dem dominierenden Thema des Beitritts Polens zur WEU. Die Konrad-Adenauer-Stiftung in Warschau hatte die politischen Gespräche vorbereitet. Die hoch qualifizierten und gut informierten polnischen Gesprächspartner redeten offen und kooperativ über Probleme und Chancen Polens. Zitat eines mitgereisten Förderers: „Die Reise durch Polen bot ein eindrucksvolles Bild eines freundlichen zivilisierten Landes mit Kultur und wirtschaftlicher Dynamik. Wesentlichen Anteil am Erfolg der Reise hatte der hervorragende polnische Reiseleiter, der Effektivität mit Freundlichkeit und steter Fürsorge verband.“

1400 Förderer im Freundeskreis

Wir freuten uns über den 1.000sten Förderer im Freundeskreis der Konrad-Adenauer-Stiftung. Nach nur zwei Jahren Fördererwerbung wurde die magische Zahl 1000 am 5. Oktober 2002 überschritten. Der Vorsitzende des Freundeskreises, Dr. Bernhard Vogel, sandte dem 32-jährigen Altstipendiaten, Dr. Hermann Rothfuchs aus Potsdam mit dem Begrüßungsbrief das im Juli erschienene Lexikon der Christlichen Demokratie.

„Auf den Spuren Konrad Adenauers“, Historisches und Aktuelles aus der Region Köln-Bonn, 1.10. – 4.10.2002

Großen Anklang fand die oben genannte Veranstaltung, die im Bildungszentrum der Konrad-Adenauer-Stiftung, Schloss Eichholz in Wesseling stattfand.

Konrad Adenauer, ein Enkel des großen Staatsmannes, sprach am ersten Tag über Leben und Wirken Konrad Adenauers.

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Ein Film über „Die Ära Adenauer“ rundete den Vortrag ab. Am nächsten Tag standen eine Führung durch den Kölner Dom, ein Vortrag von Prof. Dr. Rudolf Lill „Adenauer und der Rheinische Katholizismus“ und ein Empfang durch den Bürgermeister der Stadt Köln auf dem Programm. Ein Konzert mit dem weltbekannten Juilliard Quartett im Kammermusiksaal des Beethoven-Hauses war eine gelungene Überraschung und fand großen Beifall.

Am dritten Tag besuchte die Gruppe Bad Honnef. Herr Dr. Hans Peter Mensing, der Leiter der Stiftung Bundeskanzler-Adenauer-Haus, der einigen Förderern durch seine begeisternden Vorträge in Cadenabbia noch in bester Erinnerung war, führte durch das Wohnhaus von Konrad Adenauer und ließ die Adenauer-Ära wieder lebendig werden.

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Eine Führung durch die Ausstellung „Griechische Klassik – Idee oder Wirklichkeit“ in der Bundeskunsthalle Bonn fand am Nachmittag statt. Abends gab Herr Dr. Stefan Eisel, der Leiter der Hauptabteilung Innenpolitik und Soziale Marktwirtschaft der KAS, einen Überblick zur Bundesstadt Bonn – Historisches, Gegenwärtiges, Zukünftiges. Am Abschlusstag erlebten die Förderer das „Haus der Geschichte“ in Bonn. Nach einer Einführung durch den Präsidenten des Hauses, Herrn Professor Dr. Hermann Schäfer, wurde in einer Führung die Geschichte Deutschlands von 1945 bis 2002 präsentiert.

Bei diesem durchaus umfangreichen, interessanten Programm kamen natürlich auch die Gespräche während der Mahlzeiten und abends an der Bar oder in den gemütlich gestalteten Aufenthaltsräumen des Schlosses nicht zu kurz.

40 Jahre Internationale Zusammenarbeit 24. Juli 2002

Anlässlich des 40jährigen Jubiläums der internationalen Arbeit der Konrad-Adenauer-Stiftung veranstaltete die KAS am 24. Juli 2002 in Berlin eine Konferenz, bei der ehemalige Präsidenten und hochrangige Persönlichkeiten aus mehreren Ländern und Erdteilen ihre Sicht über die lange Zusammenarbeit mit der KAS präsentierten. Bundespräsident Johannes Rau hob die wichtige Arbeit der politischen Stiftungen in der internationalen Kooperation hervor.

Tag der offenen Tür der KAS am 4. Juli 2002 in Berlin

„Brücken bauen, Deutsche und Türken“ lautete das Motto in diesem Jahr. 1.250 Gäste begrüßte der Generalsekretär der Stiftung zusammen mit der CDU-Vorsitzenden, Frau Angela Merkel, und dem türkischen Botschafter Osman Korutürk. In einem bunten Rahmenprogramm präsentierte die Stiftung türkische Kultur in Deutschland. Förderer des Freundeskreises wurden zu einem „Gespräch unter Nachbarn“ eingeladen.

Der Generalsekretär der Konrad-Adenauer-Stiftung, Herr Wilhelm Staudacher, Emine Demirbüken, Mitglied des CDU-Landesvorstandes Berlin, Zafer Senocak, Schriftsteller, Suat Bakir, Leiter der Oyak Anker Bank, Nihat Sorgec und Joachim Zeller, Bürgermeister von Berlin-Mitte, diskutierten mit den Förderern die Situation von Deutschen und Türken in Berlin.

Vergabe des Literaturpreises am 2. Juni 2002 in Weimar

Bei der zehnten Verleihung des Literaturpreises der Konrad-Adenauer-Stiftung in Weimar an Adam Zagajewski wurde erstmals ein polnischer Schriftsteller geehrt. Der Freundeskreis wurde zu dieser Veranstaltung eingeladen.

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Adam Zagajewski

Adam Zagajewski, ein Europäer und Weltbürger, ist einer der bedeutendsten Autoren der polnischen Gegenwartsliteratur. Geistig den Nobelpreisträgern Czeslaw Milosz und Wislawa Szymborska nahestehend, ist Zagajewskis Werk inspiriert von Politik, Philosophie und Religion. Seine politischen Gedichte und Essays fanden im deutschsprachigen Raum starke Resonanz. Sie protestieren gegen eingefahrene Strukturen und politische Ideologien, beschwören die Vielfalt des Lebens und überprüfen mit ironischer Distanz den Kern der Dinge. Seine Dichtungen sind eine Hommage an die Einheit des europäischen Kontinents und ein Brückenschlag zwischen osteuropäischer, westeuropäischer und amerikanischer Welt.

Mitgliederversammlung des Freundeskreises e.V. am 25. April 2002

Der Vorstand und die stimmberechtigten Mitglieder des Freundeskreises trafen sich am 25. April zur Jahresmitgliederversammlung. Der Jahresabschluss 2001 wurde, nachdem ihn die beiden bestellten Kassenprüfer, Herr Dr. Müllerleile und Frau Hellweg, am 11. April dieses Jahres geprüft hatten, vorgelegt und genehmigt. Der Vorstand wurde für 2001 entlastet.

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(v.l.n.r.) Günther Slopianka, Konrad Adenauer, Uta Hellweg, Josef Thesing, Dr. Lothar Kraft, Dr. Claus-Michael Allmendinger, Peter von Treu

Gemäß Vorstandsbeschluß wurden aus dem Jahresüberschuss von DM 33.224,89 € 15.000,-- an die Konrad-Adenauer-Stiftung zur Erfüllung ihrer satzungsgemäßen Aufgaben übertragen. Der Freundeskreis e.V. hatte am 31.12.2001 633 Förderer.

Cadenabbia 2002

Vom 7. bis 11. April fand wieder ein Seminar in Cadenabbia, und zwar zum Thema "Konrad-Adenauer, Europa und die deutsch-italienischen Beziehungen", statt. Konrad Adenauer, die deutsch-italienischen Wirtschaftsbeziehungen, die Kulturpolitik Italiens, Berlusconi und die Zukunft Europas standen im Mittelpunkt der fünftägigen Veranstaltung. Exkursionen zur Abtei Piona und zur Villa Vigoni, einem deutsch-italienischem Kultur- und Begegnungszentrum in Loveno, rundeten das überaus interessante Seminarprogramm ab.

Trotz Dauerregens war die Stimmung unter den Seminarteilnehmern sehr gut. Die lebendige und engagierten Darstellungen der Referenten regten zu vielen Diskussionen an, die häufig bis in den späten Abend fortgesetzt wurden.

„Damit Werte Zukunft haben“

Engagieren auch Sie sich im Freundeskreis der Konrad-Adenauer-Stiftung!

Beitrittserklärungen können Sie hier ausdrucken.

Sankt Augustin, 01. Februar 2003

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Marcus Derichs

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