Mehr als 300 Besucherinnen und Besucher versammelten sich am 16.09. vor der Wallfahrtskirche Santa Klara in Heinersgrün, um in einem Festgottesdienst an den Volksaufstand vom 17. Juni 1953 und die Friedliche Revolution von 1989 zu erinnern. Gelegen im ehemaligen Sperrgebiet, lediglich 600 Meter von der einstigen innerdeutschen Grenze entfernt, fungiert die kleine Kirche als Erinnerungsort der Teilung und der Deutschen Einheit. Gemeinsam mit dem Freundeskreis „Santa Klara“ lud das Politische Bildungsforum Sachsen der Konrad-Adenauer-Stiftung e.V. ein. An diesem geschichtsträchtigen Ort erinnerte Pfarrer Ferry Suarez, welcher den Gottesdienst leitete, in seiner Predigt an die Bedeutung der Kirchen in der DDR und ihre Rolle während der Revolution. Die Kirche Santa Klara sei ein Stachel in den Augen der SED gewesen, sie konterkarierte jahrzehntelang den nahen Wachtturm des DDR-Grenzregimes. Suarez leitete dabei den Begriff der Freiheit aus den Grundlagen des christlichen Glaubens ab, betonend, dass Freiheit in Einklang mit ethischen Prinzipien stehen müsse.
Im Anschluss vertiefte Staatsminister a.D. Frank Kupfer in seiner Ansprache die Geschehnisse des Volksaufstands vom 17. Juni, welcher nur durch das Eingreifen der Roten Armee niedergeschlagen werden konnte. Er verband seine Darstellungen der politischen und wirtschaftlichen Verhältnisse in der DDR mit persönlichen Erlebnissen. Kupfer betonte, dass Freiheit das ersehnte Ziel der Demonstranten von 1953 und 1989 gewesen sei und mahnte vor einer Romantisierung des DDR-Alltages sowie vor einer gegenwärtigen Einschränkung der Meinungsfreiheit. Untermalt wurde der Nachmittag durch das Luftwaffenmusikkorps der Bundeswehr aus Erfurt.
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