Referentin Dr. Renate Kremer ermutigte zur Selbstreflexion und verdeutlichte, dass wirksames politisches Handeln bei der eigenen Persönlichkeit beginne. Kremer beschrieb Coaching als „Hilfe zur Selbsthilfe“: Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer seien eingeladen, sich selbst besser kennenzulernen, um ihr Engagement gezielt weiterzuentwickeln. Dabei spiele nicht nur das gesprochene Wort, sondern auch die persönliche Ausstrahlung eine zentrale Rolle; Wirkung entstehe immer auch über Körpersprache und Haltung.
Das Seminar beleuchtete zugleich die Motivation ehrenamtlicher Mandatsträger. Diese bewege sich, so Kremer, zwischen dem Wunsch zu helfen und dem Bedürfnis nach persönlicher Erfüllung – ein Spannungsfeld „zwischen Altruismus und Egoismus“, von dem letztlich alle Beteiligten profitierten.
Ein weiterer Schwerpunkt lag auf dem Umgang mit Konflikten, die in der Kommunalpolitik zum Alltag gehörten. Kremer betonte, Konflikte dürften weder tabuisiert noch dauerhaft zugespitzt werden, da beides die Zusammenarbeit beeinträchtige. Vielmehr gehe es darum, zwischen Durchsetzen, Nachgeben und Kooperation bewusst zu wählen und gemeinsame Ziele in den Mittelpunkt zu stellen.
Auch praktische Elemente wie Gesprächsführung und kollegiale Beratung wurden eingeübt. Letztere folge einem klaren Ablauf von Fallklärung, Analyse und Lösungsentwicklung und biete Raum für konstruktives Feedback.
Am Ende zeigte sich, dass erfolgreiche politische Arbeit weniger von einzelnen Techniken als von innerer Souveränität abhänge. Wer sich seiner Stärken bewusst sei und bereit bleibe, Neues auszuprobieren, könne auch im Ehrenamt wirksam Führung übernehmen – so die zentrale Botschaft des Seminars.
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