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„Herzensangelegenheit Schloss Wendgräben“

10 Jahre Bildungszentrum

Als „Aushängeschild“ und Herzensangelegenheit der Konrad-Adenauer-Stiftung bezeichnete der Vorsitzende Prof. Bernhard Vogel das Bildungszentrum Schloss Wendgräben anlässlich dessen zehnjährigen Bestehens.
Heute könne man konstatieren, dass der 1991 gefällte, nicht unumstrittene Vorstandsbeschluss, das marode Gebäude zu kaufen und zu restaurieren, vernünftig und richtig gewesen war. Seitdem habe sich die Stiftung zum anerkannten Partner für die ganze Region entwickelt. Jährlich etwa 6.000 Gäste, davon ein Drittel Jugendliche und viele neu geschaffene Arbeitsplätze seien eine großartige Bestätigung der Stiftungsarbeit auf schwierigem Terrain. Denn in einem Land, in dem immer mehr Menschen an der Staatsform und der Art und Weise, wie Demokratie praktiziert werde, zweifeln, sei es eminent wichtig, Grundhaltungen erkennen zu lassen und zu Grundhaltungen zu erziehen. „Demokratie ist nicht die einfachste Staatsform, weil sie täglich das eigene Engagement bedarf“, so Vogel. Als Zukunftsaufgaben sehe er daher, die Zustimmung der großen Volksparteien zu stärken und die Gruppe der Nichtwähler zu reduzieren.

Auch der Ministerpräsident des Landes Sachsen-Anhalts, Wolfgang Böhmer, zeigte sich angesichts der niedrigen Wahlbeteiligung in seinem Land besorgt. Es müsse den Menschen noch klarer gemacht werden, dass eine vitale Demokratie dauerhafte Eigeninitiative und Verpflichtung für diejenigen sei, die in ihr leben wollen. Auch siebzehn Jahre nach der Wende müssten freie demokratische Strukturen in allen Generationen erst noch erlernt werden. Böhmer dankte der Konrad-Adenauer-Stiftung für ihre notwendige Arbeit in Wendgräben. Darüber hinaus sei es aber wichtig, die Neugier der Menschen überall im Land zu wecken.

Die Festveranstaltung als Audio-Zusammenfassung (4:53 min.)

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Impressionen des Festtages

Bei strahlendem Sonnenschein kamen rund 500 Gäste nach Wendgräben.
Die Feierlichkeiten erstreckten sich auf das gesamte Gebäude und die angrenzende Parklandschaft.
Der Leiter der Hauptabteilung "Politische Bildung", Dr. Stephan Eisel, eröffnete das Fest.
Ein Höhepunkt war dabei die Zeitzeugenrunde mit Maria Gruhn, Bürgermeisterin a.D. von Loburg, Georg Credo, Landrat a.D. und Ulrich Petzold, MdB.
Im Rahmenprogramm wurde viel Musik geboten...
...vom Chor "Concordia"...
...und Bläsern.
Auch die Kinder waren aktiv dabei: auf der Hüpfburg,...
...auf der Bühne als Funkenmariechen...
...oder als Rock ´n Roll-Gruppe.
Ein wahrhaft königliches Programm.

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erscheinungsort

Berlin Deutschland