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Neueste CEP-Umfrage erschienen

50% der Chilenen wünschen sich Michelle Bachelet als nächste Präsidentin

Am 21. August hat das renommierte Forschungsinstitut CEP seine jüngste Meinungsumfrage veröffentlicht. Zwischen dem 5. Juli und 9. August 2012 wurden insgesamt 1.512 chilenische Bürger aus allen Regionen des Landes zu ihren Einschätzungen zu Themen in Bezug auf Gesellschaft, Politik und Wirtschaft befragt. Vor allem die Ergebnisse hinsichtlich Ansehen und Evaluierung der Regierung und einzelner Politiker sorgt immer wieder für großes öffentliches Interesse.

Eine der wichtigsten Erkenntnisse der jüngsten Umfrage ist, dass der Präsident Chiles, Sebastián Piñera, nach zweieinhalb Jahren im Amt nach wie vor mit einer großen Unbeliebtheit zu kämpfen hat, wenngleich seine Popularität im Vergleich zur Vorstudie leicht gestiegen ist. Rund 29% aller Befragten gaben an, dass sie mit der Arbeit Piñeras zufrieden seien. Im April waren es nur 26% gewesen.

Der Sprecher der Regierung, der Minister Andrés Chadwick, kommentierte gegenüber der Presse, dass die Studie einen leichten Aufwärtstrend darstelle, da neben der gestiegenen Anzahl zufriedener Bürger auch die Zahl der Menschen gestiegen sei, die Sebastián Piñera „vertrauensvoll“, „volksnah“ und „geeignet für das Amt des Präsidenten“ anerkennen würden. Mit Piñera unzufrieden seien hingegen 7 Prozent weniger als noch Anfang des Jahres. Laut Expertenmeinung kann das kleine Hoch damit erklärt werden, dass die Regierung in letzter Zeit mehrere bürgerfreundliche Gesetze verabschiedet hat, wie z.B. das Antidiskriminierungsgesetz sowie die gesetzliche Erhöhung des Mindestlohns.

Viele Tageszeitungen thematisierten auch die weiterhin sehr hohe Popularität der ehemaligen Präsidentin Chiles, Michelle Bachelet, die sich nach ihrem Ausscheiden aus dem Amt im März 2010 weitestgehend aus dem innenpolitischen Geschehen zurückgezogen hat. Bachelet ist derzeit Leiterin der UN-Frauenorganisation in New York, ihr werden jedoch Ambitionen auf eine erneute Kandidatur bei den Präsidentschaftswahlen Ende nächsten Jahres nachgesagt (die chilenische Verfassung verbietet die direkte Wiederwahl eines Staatsoberhaupts).

Laut der CEP-Umfrage wünschen sich 50% der Befragten Michelle Bachelet als nächste Präsidentin, 76% sind mit Ihrer Arbeit zufrieden und 46% würden sie definitiv im Falle einer Kandidatur wählen. Alle restlichen Kandidaten, die möglicherweise bei den Präsidentschaftswahlen im Dezember 2013 antreten könnten, liegen weit abgeschlagen. Den engsten Verfolger Bachelets und aktuellen Minister für öffentliche Bauten, Laurence Golborne, wünschen sich lediglich 9% aller Befragten als nächsten Präsidenten Chiles.

Die Studie zeigt auch, dass die gesamte politische Klasse, aber auch politische Institutionen wie der Kongress von den Bürgern sehr schlecht bewertet werden. Vor allem betroffen hiervon sind Politiker des oppositionellen Mitte-Links-Bündnisses der Concertación. Dem chilenischen Parlament hingegen vertrauen nur 10% aller Befragten, den politischen Parteien 6% und den Gerichten 13% - allesamt signifikante Verluste gegenüber den Ergebnissen der gleichen Studie im Dezember 2011. Auch Institutionen wie die katholische Kirche (32%) und die Studentenbewegung (30%) haben zuletzt an Ansehen in der Gesellschaft verloren. Lediglich der Polizei vertrauen noch 58% aller Teilnehmer der Umfrage.

Trotz des sinkenden Vertrauens in die Studentenbewegung zählt die große Mehrheit die Bildung zu einem der wichtigsten Themen, welches die Regierung verstärkt angehen sollte. Nur die Kriminalität ist für einen größeren Anteil ein noch wichtigeres Anliegen. Die Studie bestätigt auch, dass die chilenische Bevölkerung der Meinung ist, dass durch Bildung die Aufstiegschancen erhöht werden und dass die Weiterbildung die beste Maßnahme gegen Arbeitslosigkeit ist.

Florian Kriener

Schülerpraktikant im Büro der Konrad-Adenauer-Stiftung

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Auslandsbüro Chile

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