รายละเอียด
Die aktuellen Umfragen zeichnen ein deutliches Bild: Wahlsiege rechtspopulistischer Parteien bei den kommenden Landtagswahlen in Sachsen-Anhalt und Mecklenburg-Vorpommern im September erscheinen ebenso möglich wie ein Erfolg bei der französischen Präsidentschaftswahl 2027. Weder Vetternwirtschaft und Finanzskandale noch die öffentliche Debatte über ein mögliches Parteiverbot scheinen den Aufstieg der Rechtsextremisten bislang nennenswert bremsen zu können. Auch strategische Abgrenzungsversuche wie die sogenannte „Brandmauer“ haben bisher keine nachhaltige Wirkung gezeigt.
Was tun, wenn die Ergebnisse von demokratischen und fairen Wahlen dazu führen, dass Wahlsieger die demokratische Grundordnung (Grundrechte, Rechtsstaat, Medien) in Frage stellen und zu einer nationalistischen Rückabwicklung der europäischen Integration führen? Wie können die Parteien der politischen Mitte dem Erstarken von Rechtspopulismus und Nationalismus wirksam und langfristig begegnen?
Die deutsch-französische Zukunftswerkstatt ist eine Zusammenarbeit der Konrad-Adenauer-Stiftung mit dem Institut francais Bonn und dem Frankreich-Zentrum der Universität Bonn CERC (Centre Ernst Robert Curtius).
กำหนดการ
18.15 Uhr
Begrüßung und Einführung
Dr. Claire Demesmay, Bonn
Leiterin des Institut francais Bonn und des Büros für Hochschulkooperation NRW
Ergebnisse der KAS-Studie „Zwischen Abgrenzung, Einbindung und Tolerierung - Fallbeispiele für den Umgang mit rechtspopulistisichen Parteien in Europa“
Sebastian Enskat, Wien
Leiter des multilateralen Dialogs der Konrad-Adenauer-Stiftung Wien
Anschließend: Diskussion zum Thema "Demokratien unter Druck"
Prof. Dr. Julien Talpin, Lille
Centre d’Ètudes et de Recherches Administratives, Politique et Sociales, nationales Exzellenzprojekt « Zukunft der Demokratie »
V.-Prof. Dr. Benjamin Höhne, Chemnitz
Professur Europäische Regierungssysteme im Vergleich der TU-Chemnitz und Sprecher des Arbeitskreises Parteienforschung der Deutschen Vereinigung für Politikwissenschaft
Moderation:
Andreas Noll, Bonn
Journalist beim Deutschlandfunk
19.15 Uhr
Ende der Veranstaltung