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รายงานกิจกรรม

Europas Antwort auf Xi Jinpings China: Zwischen Wettbewerb, Kooperation und Konfrontation

โดย Manuel Ley

Veranstaltung am 22.04.2026 in Vechta

Veranstaltungsbericht

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Am Mittwoch, den 22. April 2026, lud das Konrad-Adenauer-Stiftung Politische Bildungsforum Niedersachsen zu einer hochaktuellen Abendveranstaltung ein. Unter dem Titel „Wettbewerb, Kooperation, Konfrontation? Europas Antwort auf Xi Jinpings China“ diskutierten Expertinnen und Experten über die außen-, wirtschafts- und sicherheitspolitischen Herausforderungen, die sich aus dem Aufstieg Chinas unter Xi Jinping ergeben.

Zu Beginn begrüßte Manuel Ley die Gäste und führte in das Thema des Abends ein. Er betonte die wachsende strategische Bedeutung Chinas für Europa und unterstrich die Notwendigkeit einer differenzierten, zugleich aber handlungsfähigen europäischen China-Politik.

Im anschließenden Impulsvortrag analysierte Thomas Awe, ehemaliger Leiter der Konrad-Adenauer-Stiftung in China, die innen- und außenpolitische Agenda von Xi Jinping. Er zeichnete das Bild eines zunehmend selbstbewusst auftretenden Staates, der wirtschaftliche Stärke, geopolitische Ambitionen und technologische Macht gezielt miteinander verknüpft. Für Europa stelle sich daher die Frage, wie es eigene Interessen wahren und gleichzeitig auf Kooperation dort setzen könne, wo sie notwendig bleibe.

In der anschließenden Podiumsdiskussion vertieften Thomas Awe, Prof. Dr. Rainer Lisowski sowie Jochen Steinkamp zentrale Aspekte des Themas. Diskutiert wurden insbesondere Europas wirtschaftliche Abhängigkeiten von China, die Sicherung technologischer Souveränität sowie die Frage nach einer gemeinsamen strategischen Linie der Europäische Union. Deutlich wurde im Verlauf des Abends, dass China für Europa zugleich Partner, Wettbewerber und systemischer Rivale bleibt. Einigkeit bestand unter den Diskutanten darin, dass Europa seine Resilienz stärken, seine außenpolitische Geschlossenheit ausbauen und wirtschaftliche wie technologische Schlüsselbereiche gezielt absichern müsse. Gleichzeitig dürfe der Dialog mit China in globalen Fragen wie Klimaschutz, Handel und internationaler Stabilität nicht abreißen.

Die Diskussion mit dem Publikum zeigte, wie sehr das Thema die Menschen bewegt. Fragen nach Europas strategischer Handlungsfähigkeit, nach den transatlantischen Beziehungen und nach den Folgen chinesischer Einflussnahme wurden engagiert erörtert. Mit der Veranstaltung bot das Konrad-Adenauer-Stiftung Politische Bildungsforum Niedersachsen Orientierung in einer zunehmend komplexen geopolitischen Lage und setzte wichtige Impulse für die Debatte über eine zukunftsfähige europäische China-Politik.

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