Detaylar
Mit unseren Gästen diskutieren wir über die politische Stimmung in Polen, über die Kandidaten für das Amt des Präsidenten der Republik Polen und über die Parteien, die sie unterstützen. Der amtierende Präsident Andrzej Duda stand Donald Tusk von der Bürgerkoalition seit seiner Wahl zum Ministerpräsidenten Polens im Oktober 2023 unversöhnlich gegenüber und hat dessen Politik im Sinne der Partei Recht und Gerechtigkeit (PiS) zu behindern versucht. Wird dieser Konflikt mit der Wahl des Tusk-Favoriten und Warschauer Bürgermeisters Rafal Trzaskowski der Vergangenheit angehören oder durch die Wahl des Duda-Nachfolgers Karol Nawrocki in die nächste Runde gehen? Oder wird Slawomir Mentzen, dem es nach jüngsten Umfragen sogar gelungen ist, sich vor den PiS-Kandidaten Nawrocki zu schieben, das Rennen machen? Der Konflikt zwischen Präsident und Regierungschef wird also davon abhängen, wer neuer polnischer Präsident wird. Davon wird auch abhängen, welche Politik die polnische Regierung gegenüber Deutschland und der EU einschlägt. Wir stellen daher auch die Frage, wie sich die Besetzung des polnischen Präsidentenamtes auf die Beziehungen Polens zu Deutschland, zum Weimarer Dreieck und zur EU auswirken könnte.Program
18.00 Uhr
Begrüßung und Einführung in die Veranstaltung
Prof. Dr. Martin Reuber, St. Augustin
Konrad-Adenauer-Stiftung
Präsidentschaftswahl in Polen
Prof. Dr. Renata Mieńkowska-Norkiene, Warschau
Associate professor of political science at the University of Warsaw, ehem. Mitarbeiterin der Europäischen Kommission
Dr. Daniel Lemmen, Warschau
Projektkoordinator im Auslandsbüro Polen der Konrad-Adenauer-Stiftung
Siebo S.H. Janssen, Bonn
Politikwissenschaftler
Moderation
Jochen Leyhe, Bonn
Lehrer
19.00 Uhr
Ende der Veranstaltung