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IMAGO / Ralph Peters
Monitor Wahl- und Sozialforschung

Wahlverhalten nach Alter und Geschlecht

Eine Analyse des Wahlverhaltens nach Altersgruppen und Geschlecht

Bei der Stimmenverteilung zeigen sich bei Wahlen immer wieder Unterschiede nach Alter und Geschlecht. Während einige dieser Unterschiede bekannten Alterseffekten folgen, zeigten sich bei der Bundestagswahl 2025 auch neue Phänomene. Die hohen Zustimmungswerte zu Parteien am Rand des Parteiensystem werfen die Fragen auf, inwiefern sich diese Differenzen auch bei politischen Einstellungen zeigen und welche Themen für junge Menschen entscheidend sind. Diese Studie gibt mithilfe repräsentativer Daten Aufschluss über aktuelle Entwicklungen im Wahlverhalten junger Menschen.

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Im Wahlverhalten zeigen sich immer wieder deutliche Altersunterschiede, wobei sowohl Alterseffekte als auch Kohorteneffekte für das Abschneiden der Parteien eine Rolle spielen. Das Stimmverhalten der jüngsten Altersgruppen weist weitere Besonderheiten auf.

Auf Basis repräsentativer Daten kommt diese Studie zu folgenden Ergebnissen:

 

  • Geschlechterunterschiede zeigen sich im Wahlverhalten regelmäßig. Bei der Bundestagswahl 2025 war die Union zuletzt die einzige Partei mit einem nahezu ausgeglichenen Geschlechterverhältnis in ihrer Wählerschaft
  • Auch nach Altersgruppen zeigen sich immer wieder Unterschiede im Wahlverhalten. Bestimmte Lebenszykluseffekte, wie beispielsweise das überdurchschnittliche Abschneiden der Union bei Älteren sind dabei über die Zeit stabil, während Generationeneffekte eine geringere Rolle spielen.
  • Bei der Bundestagswahl 2025 zeigten sich sowohl wiederkehrende Altersunterschiede, wie das überdurchschnittliche Abschneiden von Union und SPD bei über 60-Jährigen, als auch neue Unterschiede wie das stark überdurchschnittliche Abschneiden der Linken bei unter 35-Jährigen.
  • Das Wahlverhalten junger Menschen folgt grundsätzlich allgemeinen Trends. Die jüngste Wählergruppe hebt sich durch eine besonders ausgeprägte Volatilität sowie einen zunehmenden Geschlechtereffekt ab.
  • Zudem zeigt sich die Fragmentierung in zunehmenden Geschlechter-, Stadt-Land- und Bildungseffekten, die sich insbesondere bei jungen Menschen addieren.
  • Die Wahlmacht der Jüngeren ist begrenzt: Die Gruppe der 18- bis 29-Jährigen macht nur 13 Prozent aller Wahlberechtigten aus.
  • Wählerinnen und Wähler unter 30 Jahren weisen eine unterdurchschnittliche Wahlbeteiligung auf.

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حول هذه السلسلة

Die Publikationen des Monitors Wahl- und Sozialforschung sind Teil unserer Monitor-Publikationsreihe. Die Reihe Monitor behandelt übersichtlich jeweils ein Schwerpunktthema aus der Perspektive der KAS-Expertinnen und -Experten und ordnet es anhand weniger „Punkte zum Mitnehmen“ in den politischen und gesellschaftlichen Kontext ein.