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Demokratieentwicklung Lateinamerikas leicht verbessert, aber nicht stabil

Konrad-Adenauer-Stiftung veröffentlicht Demokratieindex Lateinamerika 2005

Die Demokratieentwicklung in Lateinamerika hat sich in ihrer Leistung insgesamt leicht gesteigert. Zahlreiche Länder konnten ihre Demokratiewerte verbessern. Trotz der verschiedenen politisch-institutionellen Krisen im Jahr 2004 scheint sich eine leicht positive Tendenz anzubahnen.

Dies ist das Ergebnis des Demokratieindex Lateinamerika 2005 (IDD-Lat), den die Außenstelle Buenos Aires/Argentinien der Konrad-Adenauer-Stiftung und das Internetportal Portal de Servicios y Consultoría Política online auf www.polilat.com veröffentlicht haben.

Die Länder der Region durchlaufen eine von vielen Fortschritten und Rückschlägen gekennzeichnete Entwicklung auf der Suche nach einem demokratischen Weg, der den erwarteten sozioökonomischen Fortschritt bringt. Die bisher unbefriedigenden Ergebnisse haben dabei das Vertrauen in Politik und Politiker stark unterlaufen. Die Gefahr eines sich ausbreitenden Neopopulismus ist nicht gebannt.

Ziel des Demokratieindex IDD-LAT ist es, die aktuelle Situation der Demokratieentwicklung in Lateinamerika mit ihren Stärken und Schwächen vorzustellen und genauer zu analysieren. Die Messung des IDD-Lat umfasst 18 Länder

Lateinamerikas und wird auf der Grundlage folgender Dimensionen der demokratischen Entwicklung erstellt: Grundvoraussetzungen der Demokratie, Achtung der politischen Rechte und der Bürgerfreiheiten, Qualität der Institutionen und politische Effizienz sowie Regierungsfähigkeit.

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Berlin Deutschland