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Simbabwe aktuell

Augenzeuge berichtet über die Zwangsräumungen

Während einer Fachkonferenz am Donnerstag, 11.08.2005, 15.00 Uhr, zum Thema „Simbabwe zwischen Selbstbestimmung und Selbstzerstörung. Gibt es Wege aus der Krise?“ informieren Konrad-Adenauer-Stiftung und MISEROR, über die seit März andauernden Zwangsräumungen in Simbabwe.

Nach den Parlamentswahlen im Frühjahr dieses Jahres, aus denen die Regierungspartei ZANU-PF als Sieger mit einer 2/3-Mehrheit hervorging, begann die Regierung mit der Zerstörung von Wohnsiedlungen in mehreren Großstädten des Landes. Durch diese Aktion Murambatsvina (=Müllbeseitigung) wurden hunderttausende Menschen obdachlos. Die Opposition wirft der Regierung vor, es handele sich hierbei um ein gezieltes Vorgehen gegen Wohngebiete, in denen mehrheitlich gegen die Regierung gestimmt wurde.

Augenzeuge Pater Wiliam Guri (Harare) schildert seine Eindrücke über die Zwangsräumung. Die Botschafterin Simbabwes in Deutschland, I.E. Lucia Muvingi erläutert die Position ihrer Regierung.

In einer anschließenden Podiumsdiskussion diskutieren Arnold Vaatz MdB, stellvertretender Vorsitzender der CDU/CSU-Fraktion im Deutschen Bundestag, Prälat Dr. Karl Jüsten, Vorstandsvorsitzender der Katholischen Zentralstelle für Entwicklung und Dr. Stefan Mair, stellvertretender Direktor der Stiftung Wissenschaft und Politik über die aktuellen Ereignisse und ihre

Folgen.

Zu dieser Veranstaltung laden wir Sie herzlich in die Akademie der Konrad-Adenauer-Stiftung (Tiergartenstr. 35, 10785 Berlin) ein. Das vollständige Programm finden Sie unter:

http://www.kas.de/veranstaltungen/2005/16843_veranstaltung.html

Eine Akkreditierung ist unter Mail: monika.siebke@kas.de oder Tel.: 030-26996-272 erforderlich.

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11 أغسطس, 2005
Akademie der Konrad-Adenauer-Stiftung, Tiergartenstr. 35, 10785 Berlin
Simbabwe zwischen Selbstbestimmung und Selbstzerstörung

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Berlin Deutschland