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Stärkere Einbindung der Parlamente in Afrika-EU-Strategie gefordert

Michael Gahler bei Bonner Frühstücksforum der Konrad-Adenauer-Stiftung

Die neue Strategie der Afrikanischen Union und der Europäischen Union, die am 8. und 9. Dezember in Lissabon verabschiedet werden soll, stellt zwar den Menschen in den Mittelpunkt, berücksichtigt aber zu wenig die Parlamente als gewählte Volksvertreter und als Kontrollorgane für die Verteilung von Entwicklungsgeldern. Dies sagte Michael Gahler, stellvertretender Vorsitzender des Auswärtigen Ausschusses des Europäischen Parlaments, am heutigen Freitag auf einer Veranstaltung der Konrad-Adenauer-Stiftung in Bonn.

Gahler, der auch Vorsitzender der ad-hoc-Delegation für die Beziehungen zum Panafrikanischen Parlament der Afrikanischen Union ist, begrüßte das Ziel, den gegenseitigen Informationsaustausch in regelmäßig stattfindenden Gesprächsforen ebenso zu stärken wie die Beteiligung der Zivilgesellschaft auf beiden Seiten. Das Europäische wie das Panafrikanische Parlament kritisierten allerdings, so Gahler, dass die neue Afrika-EU-Strategie die Parlamente nicht erwähnt.

Der Europaabgeordnete sprach auf dem Bonner Frühstücksforum der Konrad-Adenauer-Stiftung, das in regelmäßigen Abständen Wissenschaftler, Politiker und entwicklungspolitische Akteure zusammenbringt. Ziel des Forums ist es, deutsche Entwicklungsinstitutionen stärker zu vernetzen und eine breitere Öffentlichkeit für ihre Themen zu schaffen.

Die Position der Konrad-Adenauer-Stiftung zur Entwicklungszusammenarbeit mit Afrika ist abrufbar unter: http://www.kas.de/wf/de/33.10723/ .

Die vollständige Stellungnahme zur Afrika-EU-Strategie von Michael Gahler finden Sie unter http://www.kas.de/wf/de/33.12519/ .

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Berlin Deutschland