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Stipendiaten der Konrad-Adenauer-Stiftung schlagen Mentorenprogramm für Parteinachwuchs vor

Erstmals hat die Konrad-Adenauer-Stiftung (KAS) am vergangenen Wochenende ihre Stipendiatinnen und Stipendiaten zu einem Jahrestreffen in Berlin versammelt, um Visionen für das gesellschaftliche Zusammenleben im Jahre 2020 zu entwickeln. Die knapp 400 Teilnehmer des so genannten „Talentschuppens“ erarbeiteten einen Forderungskatalog an Politiker, Unternehmer und Medienvertreter. Eine zentrale Rolle spielte dabei der Klima- und Umweltschutz. Die Stipendiaten begrüßten die Initiative von Kanzlerin Angela Merkel, für Deutschland eine Leitrolle bei der Forcierung weiterer Klimaschutzabkommen anzustreben. Sie wünschten zudem einen stärkeren Ausbau alternativer Energien und eine Steuerverschonung für Biokraftstoffe.

Auch über die Zukunft der Volksparteien machten sich die Teilnehmer Gedanken: Um Parteien attraktiv für Jugendliche zu machen, sollten Neumitglieder künftig besser betreut werden, etwa durch Mentoren. Der Parteinachwuchs könnte so erfahren, dass parteipolitisches Engagement ein hartes Ringen um Kompromisse und viel Arbeit bedeutet. Für eine jugendoffene Parteiarbeit müssten allerdings neue Anreize geschaffen werden. Nach Ansicht der KAS-Stipendiaten zählen dazu unter anderem neue innerparteiliche Foren und zukunftsoffene Fragestellungen. Die Forderungen waren bereits seit Februar in acht Online-Workshops zu verschiedenen gesellschaftlichen Themen vorbereitet worden, sie wurden nun in der Akademie der KAS in Berlin-Mitte von den Stipendiaten diskutiert und präsentiert.

Die Veranstaltung stand unter der Überschrift „Deutschland 2020 – Es ist unsere Zukunft“. Kanzleramtsminister Dr. Thomas de Maizière zog in der Eröffnungsrede eine Zwischenbilanz der Großen Koalition. Er hob die Haushaltssanierung und die Integrationspolitik als zukunftsprägend hervor. In der Sozialpolitik habe die Regierung zwar mehr gemacht, als viele es ihr zugetraut hätten, „aber sicher noch nicht genug“. Der Chef des Bundeskanzleramtes machte sich für eine nachhaltige Klimapolitik stark und prophezeite, es werde bei der Umsetzung noch „Heulen und Zähneklappern“ geben. Die Stipendiaten erinnerte de Maizière daran, dass „Talent verpflichtet“.

Weitere Informationen über den KAS-Talentschuppen sind auf der Website http://www.kas-talentschuppen.de nachzulesen.

Die wichtigsten Ergebnisse werden außerdem in den kommenden Wochen in einem Veranstaltungsmagazin festgehalten. Dieses senden wir Ihnen auf Wunsch gerne zu.

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Dr. Susanna Schmidt

Dr

Leiterin der Hauptabteilung Begabtenförderung und Kultur

susanna.schmidt@kas.de +49 30 26996 3244

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Berlin Deutschland