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Entwicklungspolitik

Entwicklungspolitik

Förderung von Demokratie und nachhaltiger Entwicklung weltweit

Christlich-demokratische Entwicklungspolitik setzt sich für die weltweite Schaffung menschenwürdiger Lebensverhältnisse ein und fördert eine nachhaltige und selbstbestimmte Entwicklung. Internationale Solidarität und das Prinzip der Hilfe zur Selbsthilfe sind hierbei die zentralen Leitmotive. Entwicklungspolitik umfasst deshalb auch den Einsatz zur Verbesserung der weltwirtschaftlichen Rahmenbedingungen zugunsten der Entwicklungsländer und das Eintreten für die Prinzipien der Sozialen Marktwirtschaft im globalen Maßstab und für einen fairen Rechtsstaat und starke Institutionen. Die Stärkung der politischen Teilhabe, interkultureller Dialog, Bewahrung der Schöpfung und gleiche Rechte für Frauen sind besondere Schwerpunkte der Stiftungsarbeit.

Die Konrad-Adenauer-Stiftung setzt sich seit mehr als 50 Jahren für die Verbesserung der politischen Rahmenbedingungen in Entwicklungsländern ein, um Demokratie, Rechtsstaatlichkeit und die Einhaltung der Menschenrechte zu fördern. Dabei ist im Sinne der Hilfe zur Selbsthilfe eine enge Zusammenarbeit mit lokalen Partnern zentral für die Arbeit der Stiftung.

Seit 2015 bildet die Agenda 2030 für Nachhaltige Entwicklung der Vereinten Nationen das globale Rahmenwerk für nachhaltige Entwicklung, dem sich alle VN-Mitgliedsstaaten verpflichtet haben. Sie weist in 17 Zielen und 169 Unterzielen den Weg hin zu einer sozial, wirtschaftlich und ökologisch nachhaltigen Entwicklung weltweit und bildet die zahlreichen Interdependenzen dieser Zielsetzungen ab. Nach dem Prinzip der Universalität sind Industrie-, Schwellen- und Entwicklungsländer sowie die Privatwirtschaft, Zivilgesellschaft und Individuen aufgerufen, auf die Erreichung der Ziele hinzuarbeiten. Die Agenda 2030 bildet eine wichtige Leitlinie für die deutsche Entwicklungspolitik.