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Globale Partnerschaften – Zwischen Werten, Interessen und geopolitischem Wettbewerb

Cover der Auslandsinformationen 03/26 – Globale Partnerschaften

Geopolitische Rivalitäten nehmen zu, neue Machtzentren entstehen und traditionelle Bündnisse werden hinterfragt. Gerade deshalb gewinnen globale Partnerschaften an Bedeutung. Doch wie lassen sie sich in Zeiten geopolitischer Umbrüche gestalten? Welche Staaten und Regionen werden für Deutschland und Europa künftig wichtiger? Was erwarten potenzielle Partner von einer Zusammenarbeit und wie lassen sich Beziehungen so gestalten, dass sie über kurzfristige Interessen hinaus Bestand haben? In dieser Ausgabe werfen wir einen Blick auf ausgewählte Staaten, Akteure und Regionen, die als Partner für Deutschland und Europa an Bedeutung gewinnen.

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Inhalt

Globale Partnerschaften – Zwischen Werten, Interessen und geopolitischem Wettbewerb

  • Editorial der Ausgabe: „Globale Partnerschaften“

    Zwischen Werten, Interessen und geopolitischem Wettbewerb

    Die internationale Ordnung befindet sich im Wandel. Neue Machtzentren entstehen, traditionelle Bündnisse werden hinterfragt und strategische Partnerschaften gewinnen weltweit an Bedeutung. Von Lateinamerika über Afrika und den Mittelmeerraum bis nach Zentralasien und den Indo-Pazifik stehen Deutschland und Europa vor der Aufgabe, ihre außenpolitischen Beziehungen neu zu denken. Welche Regionen gewinnen an Relevanz, welche Interessen stehen im Vordergrund und wie kann Europa seine Position in einer zunehmend multipolaren Welt stärken?

    von Caroline Kanter

  • Die Partnerschaftspolitik der EU im Wandel

    Anpassung und Neuausrichtung in geopolitisch turbulenten Zeiten

    Die Europäische Union passt ihre Partnerschaftspolitik an eine Welt an, die von geopolitischen Rivalitäten, wirtschaftlicher Unsicherheit und neuen Sicherheitsrisiken geprägt ist. Instrumente wie Global Gateway, Handelsabkommen und strategische Kooperationen gewinnen an Bedeutung. Gelingt der EU die Balance zwischen pragmatischer Interessenpolitik und ihrem Anspruch als werteorientierter Akteur?

    von Olaf Wientzek, Sven Nicolay

  • Perspektiven einer deutsch-argentinischen Zusammenarbeit im Kontext globaler Diversifizierung

    Pampa und Partnerschaft

    Argentinien gewinnt für Deutschland und Europa zunehmend an strategischer Bedeutung. Neue Lieferketten, Rohstoffpartnerschaften und die Energiewende rücken das Land in den Fokus europäischer Interessen. Welche Chancen bieten Kooperationen in Energie, Innovation und Handel und wie lassen sich wirtschaftliche Potenziale mit politischen und sozialen Herausforderungen in Einklang bringen?

    von Carmen Dragon

  • Partnerpotenziale am Golf von Guinea

    Rohstoffe, Migration, Sicherheit

    Westafrika wird häufig durch die Krisen des Sahel betrachtet. Dabei geraten die Chancen und Potenziale der Staaten am Golf von Guinea oft aus dem Blick. Warum lohnt sich ein stärkeres deutsches und europäisches Engagement in Sicherheit, Wirtschaft, Rohstoffen und Bildung und welche Risiken entstehen, wenn diese Chancen ungenutzt bleiben?

    von Stefanie Brinkel, Anna Wasserfall

  • Kenias Ambitionen als globaler Akteur

    Eine strategische Chance für Deutschland

    Afrika gewinnt für Deutschland und Europa zunehmend an strategischer Bedeutung. In einer Welt wachsender geopolitischer Konkurrenz rückt Kenia als stabiler und einflussreicher Partner in den Fokus. Welche Chancen bietet eine vertiefte Zusammenarbeit in den Bereichen Sicherheit, Energie, Migration und Wirtschaft und was bedeutet dies für eine zukunftsorientierte Afrikapolitik?

    von Mathias Kamp, Thomas B. Amolo

  • Der Pakt für den Mittelmeerraum als Baustein europäischer Partnerschaftsdiversifizierung

    Mehr als ein neues Etikett?

    Mit dem Pakt für den Mittelmeerraum will die EU ihre Beziehungen zu ihren südlichen Nachbarn strategisch neu ausrichten. Doch geopolitischer Wettbewerb, wachsende Erwartungen der Partnerstaaten und frühere Fehlschläge setzen enge Grenzen. Gelingt Europa der Aufbau glaubwürdiger Partnerschaften auf Augenhöhe, und welche Rolle kann Deutschland dabei übernehmen?

    von Lukas Kupfernagel

  • Zentralasien zwischen Russland, China und dem Westen

    Im Zentrum der Machtinteressen

    Zentralasien entwickelt sich zu einer Schlüsselregion zwischen Europa und Asien. Energie, Rohstoffe, Sicherheit und neue Handelsrouten machen die Staaten der Region zu wichtigen Partnern für Deutschland und die EU. Welche strategischen Chancen entstehen daraus und wie kann Europa seinen Einfluss in einem Umfeld zwischen Russland, China und anderen Akteuren ausbauen?

    von André Algermißen

  • Warum Australiens neues außenpolitisches Rollenverständnis Chancen für Deutschland bietet

    Partnerschaftliche Zeitenwende

    Australien rückt aus dem Schatten seiner geografischen Lage und entwickelt sich zu einem immer einflussreicheren Akteur im Indopazifik. Während die Rivalität zwischen den Großmächten zunimmt, definiert Canberra seine geopolitische Rolle in der Region neu und schafft damit Anknüpfungspunkte für Europa und insbesondere Deutschland. Welche Chancen eröffnet Australiens Zeitenwende für die deutsche Außen-, Sicherheits- und Entwicklungspolitik?

    von Christian E. Rieck, Sabina Wölkner

  • Die außenpolitische Dimension einer deutschen Migrationswende

    Migrationspolitik ist Partnerpolitik

    Migration entwickelt sich zunehmend zu einem zentralen Handlungsfeld deutscher Außenpolitik. Die Steuerung irregulärer Migration, der Schutz von Geflüchteten und die Gewinnung von Fachkräften hängen immer stärker von internationalen Partnerschaften ab. Welche Kooperationen funktionieren bereits und wo stoßen bestehende Ansätze an ihre Grenzen? Ein Blick auf die Voraussetzungen einer strategischen und zukunftsfähigen Migrationspolitik.

    von Caroline Schmidt

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Über diese Reihe

Die Auslandsinformationen (Ai) sind die Zeitschrift der Konrad-Adenauer-Stiftung für Internationale Politik. Sie bieten politische Analysen unserer Expertinnen und Experten in Berlin und aus mehr als 100 Auslandsbüros in allen Weltregionen. Gekennzeichnete Artikel geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion wieder.

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