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Expert panel

Wachstum – Resilienz – Entwicklung.

Wo liegen die Vorteile bei neuen EU-Freihandelsabkommen?

Mit zusätzlichen Handelsabkommen versucht Brüssel, die negativen Folgen der US-Zollpolitik zu kompensieren. Warum sind die Freihandelsabkommen für die EU so wichtig? Welche Hoffnungen verbindet MERCOSUR mit diesem Abkommen? Wie interessant sind die Europäische Union und die Bundesrepublik Deutschland für die indische Politik und Wirtschaft?

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Details

Wachstums- und Entwicklungsmotor Welthandel G.Sch.
Wachstums- und Entwicklungsmotor Welthandel

Die Europäische Union steht geopolitisch und geoökonomisch unter Druck. Neben dem bekannten verteidigungspolitischen Nachholbedarf sind es wirtschaftliche Herausforderungen, die auf der Union und ihren Mitgliedsstaaten lasten. Dazu zählen die schwierigen Wettbewerbsbedingungen, die zunehmend fragil wirkenden Lieferketten – und nicht zuletzt die U.S.-Zollpolitik.

Mit zusätzlichen Handelsabkommen versucht Brüssel, die negativen Folgen gerade ebenjener US-Zollpolitik zu kompensieren. Nach knapp dreißig Verhandlungsjahren haben die Europäische Union und die MERCOSUR-Staaten (Argentinien, Brasilien, Paraguay und Uruguay) nun ein Handelsabkommen unterzeichnet. Und nur wenige Tage später folgte ein grundlegendes Abkommen mit der aufstrebenden Wirtschaftsmacht Indien. Neben grundsätzlichen Effizienz-Gewinnen erwartet man dadurch eine Resilienzsteigerung angesichts der geopolitischen Unwägbarkeiten. Nicht zu vergessen: Zudem liegen im Rahmen der Entwicklungszusammenarbeit große Hoffnungen auf diesen Abkommen, um dem Globalen Süden mehr wirtschaftliche Entfaltung und Wohlstand ermöglichen zu können.

Wir möchten mit unserer digitalen Videokonferenz fragen: Warum sind die Freihandelsabkommen für die EU so wichtig? Welche Hoffnungen verbindet MERCOSUR mit diesem Abkommen? Wie interessant sind die Europäische Union und die Bundesrepublik Deutschland i.e.S. für die indische Politik und Wirtschaft?

Diskutieren Sie mit!

Die Veranstaltung wird gestreamt. Die Teilnahme ist kostenlos. Die Anmeldefrist endet am 25.02.2026, 10.00 Uhr.

Die Zugangsdaten für die Online-Veranstaltung erhalten Sie ca. zwei Stunden vor Veranstaltungsbeginn. Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass wir nach diesem Zeitpunkt aus organisatorischen Gründen nur noch sehr eingeschränkt Einwahldaten versenden können. 

Agenda

13.00 Uhr         

Begrüßung 

Dr. Georg Schneider  

Konrad-Adenauer-Stiftung e.V., Politische Bildung (PB), Büro Bundesstadt Bonn | Referent Wirtschaftspolitik,  Sankt Augustin   

ca. 13.05 Uhr  

Einführung und Moderation  

Gunter Rieck Moncayo  

Konrad-Adenauer-Stiftung e.V., Analyse und Beratung (AuB) | Referent Wirtschaft und Handel, Berlin

Focus Brüssel: Warum sind die Freihandelsabkommen für die EU so wichtig? Wo liegen die Bremsklötze? 

Dr. Olaf Wientzek 

Konrad-Adenauer-Stiftung e.V., Hauptabteilung Europäische und Internationale Zusammenarbeit (EIZ) | Leiter des Multinationalen Entwicklungsdialogs, Brüssel

Welche Hoffnungen verbindet MERCOSUR mit diesem Abkommen? Rückt der Austausch Südamerika – Deutschland nun (endlich) wieder stärker in den Focus?

Kira Potowski (angefragt)  

Geschäftsführerin der Deutsch-Urugayischen Industrie- und Handelskammer, Montevideo   

Hoffnungsschimmer Indien: Wie interessant sind wir für den Subkontinent? Und welche Erwartungen richten sich hier an Deutschland und die deutsche Wirtschaft? 

 Dr. Adrian Haack

Konrad-Adenauer-Stiftung e.V., Hauptabteilung Europäische und Internationale Zusammenarbeit (EIZ) | Leiter des Auslandsbüros Indien, Neu Delhi 

bis ca. 14.00 Uhr         

Ende der Veranstaltung 

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Venue

Online-Veranstaltung via Zoom
Contact Dr. Georg Schneider
Georg Schneider
Policy Advisor for Economic Policy, Office of the Federal City of Bonn
Georg.Schneider@kas.de +49 2241 246-2372 +49 2241 246 5 2372