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"Angriff auf unsere europäische und internationale Ordnung"

Vorstandssitzung | 25. März 2022

Im Mittelpunkt der Vorstandssitzung der Konrad-Adenauer-Stiftung am 25. März 2022 standen die Ereignisse in der Ukraine und die Folgen für die Stiftungsarbeit.

Die Aggression Russlands ist nicht nur ein Angriff auf die Ukraine, sondern auch ein Angriff auf unsere europäische und internationale Ordnung; nicht zuletzt stellt sie unsere Arbeit in Russland und der gesamten Region infrage. Die Leiterin unseres Büros in Charkiw, Dr. Brigitta Triebel, der Leiter unseres Büros in Kiew, Tim Peters, und der Leiter unseres Büros in Moskau, Dr. Thomas Kunze, haben über die gegenwärtige Lage und die derzeitigen Entwicklungen in der Region mit Blick auf die Arbeit der Stiftung berichtet.

Die Konrad-Adenauer-Stiftung hat seit 1994 ein Auslandsbüro in Kiew; seit 2017 zusätzlich auch in Charkiw in der Ostukraine, wo sie bislang als einzige politische Stiftung vor Ort tätig war. In Russland ist die Stiftung seit 1990 aktiv. Unsere Kollegin und Kollegen, die unsere Büros in der Ukraine und in Russland betreuen, befinden sich in Deutschland. Auch für unsere Ortskräfte haben wir unterstützende Maßnahmen ergriffen. Manche unserer Ortskräfte konnten die Ukraine verlassen und befinden sich in einem EU-Land in Sicherheit; eine Reihe von Ortskräften sind in der Ukraine verblieben. Derweil haben wir in Russland unmittelbar mit Überfall auf die Ukraine alle Maßnahmen vor Ort gestoppt und haben unsere Arbeit dort inzwischen vorübergehend eingestellt. Vor diesem Hintergrund werden wir unsere Arbeit in der gesamten Region in der kommenden Zeit erneut bewerten und neu aufstellen.

Darüber hinaus hat der Vorstand über die Neu- und Wiederberufungen von Mitgliedern des Kuratoriums entschieden. 22 Mitglieder wurden erneut ins Kuratorium berufen, fünf Personen wurden neuberufen: Markus Hartmann, Oberstaatsanwalt und Leiter der Zentral- und Ansprechstelle Cybercrime Nordrhein-Westfalen (ZAR NRW), Anna Kreye, Leiterin des Ministerbüros für Inneres und Sport des Landes Sachsen-Anhalt, Prof. Dr. Armin Nassehi, Inhaber des Lehrstuhls für Soziologie an der Ludwig-Maximilians-Universität München, Sarna Röser,  Bundesvorsitzende DIE JUNGEN UNTERNEHMER, und Kim Thy Tong, stellvertretende Bundesvorsitzende der Jungen CDA.

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