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Notas de acontecimientos

"Die Zukunft der venezolanischen Migration in Kolumbien"

"Szenarien für venezolanische Migration in Kolumbien". Gesprächsreihe

Am 3. Dezember fand die Diskussion „Szenarien für die venezolanische Migration in Kolumbien" statt, als Teil der Diskussionsreihe „Die Zukunft der venezolanischen Migration in Kolumbien", die von der Asociación Avila Monserrate, dem Projekt „Venezolanische Migration“ der Zeitschrift Semana und der Konrad-Adenauer-Stiftung organisiert wurde.
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Durch die Zunahme der Migrationsströme aus Venezuela haben sich verschiedene Herausforderungen wirtschaftlicher, institutioneller und humanitärer Art ergeben. In diesem Sinne ist das kolumbianische Territorium zur Aufnahmeplattform für fast 2 Millionen Migranten aus Venezuela geworden; dabei leiden die Migranten unter dem fehlenden den Zugang zu Gesundheitsversorgung, Bildung und Integration in die produktive Struktur Kolumbiens.

Vor diesem Hintergrund fand am Donnerstag, dem 3. Dezember die Diskussion zum Thema "Szenarien für die venezolanische Migration in Kolumbien" statt, an dem Experten teilnahmen, die aus ihrer beruflichen Erfahrung heraus eine Analyse möglicher künftiger Szenarien der Migration aus Venezuela lieferten.

Eröffnet wurde die Veranstaltung von der Mitbegründerin der Asociación Avila Monserrate, Dafne Gil, die die Veranstaltung moderierte und auf die Bedeutung der Geschichte und des Verständnisses der aktuellen sozio-politischen Dynamik bei der Gestaltung künftiger Szenarien der Migration aus Venezuela hinwies.

Im ersten Beitrag betonte die Vizepräsidentin von „Visión Américas“, Marcela Prieto die schwierige Lage der Migranten aufgrund des fehlenden Zugangs zu Beschäftigung und der daraus resultierenden Armut. Sie erwähnte auch die Verantwortung des venezolanischen Regimes für die zunehmende Destabilisierung in Kolumbien und der Region sowie die Schwierigkeiten bei der Bewältigung von Herausforderungen wie dem Drogenhandel und dem Erstarken bewaffneter Akteure an der kolumbianisch-venezolanischen Grenze.

Im zweiten Beitrag erklärte die Beraterin für Entwurf und Evaluierung öffentlicher Maßnahmen, Paola Acosta, dass die historisch gesehen engen Beziehungen zwischen Kolumbien und Venezuela das Migrationsphänomen in Kolumbien verstärkt haben. Ebenso bestand sie auf der Notwendigkeit, die Registrierung von Migranten in Kolumbien flexibler zu gestalten mit dem Ziel, dieser Bevölkerungsgruppe den Zugang zu sozialen Dienstleistungen und produktiver Dynamik im Land zu erleichtern. Darüber hinaus wies sie darauf hin, wie wichtig es sei, die aufnehmende Bevölkerung in die Pläne zur Betreuung der Bevölkerung einzubeziehen, um dadurch eine umfassende soziale Mobilität zu ermöglichen.

Anschließend erklärte der ehemaliger Direktor von „Migration Colombia“, Christian Krüger, dass angesichts der schwierigen Lebensbedingungen in Venezuela eine weitere Zunahme des Migrationsphänomens zu erwarten sei . Er bekräftigte auch die Notwendigkeit, multilateral zu arbeiten, um die Betreuung der Migranten zu verbessern; weiterhin betonte Komplexität von Delikten wie des Menschenhandels und das sowohl Produktionsprozesse als auch die gerichtliche Verfolgung seit dem Abbruch der Beziehungen zwischen den beiden Staaten erschwert wurden.

Der Mitbegründer der Asociación Ávila Monserrate, Tulio Hernández wie in seinem Beitrag darauf hin, dass das Ausmaß der Migration aus Venezuela die Umsetzung von Betreuungsplänen für die Migrantenbevölkerung komplexer mache. Er erkannte auch an, dass die venezolanische Migration die Produktion in Kolumbien stärken könne und dass das Eindringen außerregionaler Akteuren, die eine Bedrohung für die Region dargestellen, zu Problemen mit dem venezolanischen Regimes führen könne.

Die Veranstaltung endete mit dem Beitrag von Dafne Gil, die betonte wie sehr das Projekt „Migración Venezuela“ der Zeitschrift Semana, der Konrad-Adenauer-Stiftung und der Asociación Ávila Monserrate zum Verständnis des Migrationsphänomens aus Venezuela beigetragen habe.

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María Paula León

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