iStock by Getty Images/NaLha

Analizy i argumenty

CO2-Grenzausgleich: Steuer oder Zoll für das Klima?

z Jan Cernicky, Armin Hartlieb

Wie kann die EU verschärfte Klimaziele durchsetzen und zugleich verhindern, dass die Industrie abwandert?

Die EU plant eine Einführung eines CO2-Grenzausgleichs. Hintergrund sind die verschärften Klimaziele und die Sorge, dass die Industrie abwandern könnte. Doch wie sollte man einen CO2-Grenzausglech gestalten? Unser Analysen & Argumente stellt drei Möglichkeiten vor und diskutiert die jeweiligen Vor- und Nachteile dieser Instrumente.
Ein CO2-Grenzausgleich könnte wie folgt aussehen: Eine Art Verbrauchssteuer, ein Zoll auf den CO2-Gehalt importierter Waren oder die Einbeziehung von Importen in den EU-weiten Emissionshandel.
 
Ein ideales Instrument für den Grenzausgleich gibt es nicht. Zentrale Probleme sind die WTO-Konformität, die Feststellung des „CO2-Gehalts“ sowie die Kompatibilität mit schon bestehenden Klimaschutzmaßnahmen.
 
Die Klimadiplomatie gewinnt in diesem Kontext an Bedeutung. Es bleibt zu hoffen, dass ein alle wichtigen Handelsregionen umfassendes Klimaschutzregime einen Grenzausgleich der EU am Ende überflüssig macht.
 
Lesen Sie unser Analysen & Argumente hier als PDF.

podziel się

Po wydarzeniach KAS
kas
30 października 2020
Mehr lesen
Kommentare

Bitte melden Sie sich an, um kommentieren zu können

o tej serii

Analizy i argumenty

Dr. Kristin Wesemann

Dr

Leiterin Stabsstelle Strategie und Planung

Kristin.Wesemann@kas.de + 49 30 26996 3803

Marianne Graumann

Marianne Graumann

Teamleiterin Publikationen, Print und Qualitätssicherung

marianne.graumann@kas.de +49 30 26996 3726 +49 30 26996 53726