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Acht "Millennials" lernen vor Ort die deutsche Demokratie kennen

Deutschlandbesuch

Vom 11.-17. Juni besuchten acht peruanische Nachwuchspolitiker aus verschiedenen Parteien und Bewegungen auf Einladung der Konrad-Adenauer-Stiftung Berlin und Brandenburg. Alle acht sind zudem Absolventen der Nachwuchsschule der KAS Peru, "Millennials für den Wandel."

In der Konrad-Adenauer-Stiftung informierten sich die jungen Gäste vor allem über die Parteienzusammenarbeit, die Grundlagen der Sozialen Marktwirtschaft sowie die Arbeit der KAS in Lateinamerika. Gesprächspartner waren u.a. Markus Rosenberger, Teamleiter Lateinamerika sowie Dr. Karsten Grabow, Koordinator Politikanalysen und Parteienforschung.

Einen besonderen Schwerpunkt legte das Besuchsprogramm auf die Arbeit junger Politiker in Deutschland. So gehörten Gespräche mit dem Vorsitzenden der jungen Gruppe im Deutschen Bundestag, Steffen Bilger MdB, genauso zum Programm wie mit dem RCDS und Aktivisten der Jungen Union Lichtenberg. Im Rahmen eines Abendessens trafen die acht „Millennials“ zudem den jungen Abgeordneten der Hamburgischen Bürgerschaft, Carsten Ovens, welcher im November 2017 auf Einladung der KAS Peru besuchen wird. Besonders fasziniert waren die peruanischen Gäste von der Jungen Union und ihrer Rolle im anstehenden Bundestagswahlkampf, welche die Gruppe bei einem Besuch in der CDU-Bundesgeschäftsstelle und dem Projekt „Connect 17“ kennenlernen konnte. Bei einem lebendigen Austausch mit JU-Bundesgeschäftsführer Conrad Clemens drehte sich alles um Wege, junge Menschen von der Politik zu begeistern, eine Herausforderung, die in Peru sehr aktuell ist.

Einen bleibenden Eindruck hinterließ auch die Vorstellung des Wahl-O-Mat in der Bundeszentrale für politische Bildung. In der anschließenden Diskussion ging es um die Möglichkeit, ein solches Werkzeug auch in Peru einzuführen, um die Menschen näher an die Politik zu führen. Möglicherweise sei die Bürgermeisterwahl in Lima 2018 geeignet für ein derartiges Pilotprojekt.

Eingerahmt wurde das Programm durch einige Blicke in die deutsche Geschichte, etwa bei einem Besuch der Gedenkstätte Hohenschönhausen und einer Führung durch den ehemaligen politischen Gefangenen kubanischer Herkunft, Jorge Vázquez. Auch der Besuch der Gedenkstätte Berliner Mauer an der Bernauer Straße beeindruckte die „Millennials“.

Zum Abschluss empfingen der Vizepräsident des Landtages von Brandenburg, Dieter Dombrowski MdL sowie Jan Redmann MdL die Jungpolitiker zu einem Gespräch in Potsdam, bei dem vor allem ein Austausch zum Thema Dezentralisierung und Föderalismus auf dem Programm stand.

Die peruanische Politik, so das einhellige Fazit der interessierten und engagierten jungen Gäste, könne viel von der Stabilität des deutschen Parteiensystems und der Rolle der Jugend in der deutschen Parteiendemokratie lernen. Viele Anregungen wollen die acht „Millennials“ nun in ihrer eigenen politischen Arbeit umsetzen.

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