Po wydarzeniach KAS

Dritte Sitzung der Studiengruppe "Global Commons"

z Patrick Keller, Lilian Meyer

Der Weltraum als Global Common

Welche Schritte muss Deutschland unternehmen, um seine sicherheits- und wirtschaftspolitischen Interessen im Weltraum zu schützen? Das war die zentrale Frage, der die KAS-Studiengruppe "Global Commons" (Globale Öffentliche Güter) unter Schirmherrschaft des Bundestagsabgeordneten Dr. Andreas Nick am 9. Mai 2016 nachging.

Den ersten Impuls lieferte Cornelius Vogt, Associate Fellow im Berliner Forum Zukunft der Deutschen Gesellschaft für Auswärtige Politik. Sein Vortrag verschaffte den Teilnehmern einen detailreichen Überblick zur Militarisierung des Weltraumes. Dabei ging es unter anderem um Satellitenkommunikation und Weltraumlage (also die Beobachtung sämtlicher Aktivitäten im All), Stationierung von Waffen oder zumindest Dual-Use-Technologien im Weltall sowie das Engagement privater Anbieter. Auch bot Vogt einige Überlegungen zur Verrechtlichung des Weltraums und der Frage der Verwundbarkeit im militärischen wie zivilen Bereich.

Die anschließende Diskussion nahm insbesondere die Rolle Deutschlands in den Blick. Fraglos hat Deutschland ein ausgeprägtes Interesse an der dauerhaften, friedlichen und freien Nutzung des Weltraums. Zugleich droht es in der technologischen Entwicklung abgehängt zu werden. Vor diesem Hintergrund wurden Potentiale und Hemmnisse vertiefter europäischer aber auch transatlantischer Kooperation erörtert.

Dr. Nick unterstrich, dass einige der Erkenntnisse, die in den Beratungen über den Cyberspace und die Hohe See gewonnen worden sind, auch hinsichtlich des Weltraums angewendet werden können. Insbesondere die Weiterentwicklung der deutschen Ideen zur Global Governance biete einen Weg zur nachhaltigen Sicherung deutscher Interessen in den Global Commons.

Die Studiengruppe wird sich ein viertes Mal treffen, um diesen Gedanken weiterzuverfolgen und ein Abschlusspapier aufzusetzen, das die verschiedenen Global Commons analytisch zusammenführt und Handlungsempfehlungen an die deutsche Politik formuliert.

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Dr. Patrick Keller

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