Analýzy a argumenty

aus der Konrad-Adenauer-Stiftung

2016

Von Hangzhou nach Hamburg

autori Christian E. Rieck, Gunter Rieck Moncayo, Lilian Meyer

Umrisse einer überjährigen Agenda für die G20
Bisher leidet die G20 an einer wechselnden Agenda, die die Fokussierung erschwert. Der chinesische Vorsitz möchte 2016 eine thematische Konzentration auf klassische Themen vor allem der Wirtschafts- und Finanzpolitik erreichen und die einzelnen Präsidentschaften stärker miteinander verbinden. Eine solche überjährige Agenda wäre hilfreich, um die G20 zu einem wirksamen Instrument der globalen Ordnungspolitik weiterzuentwickeln. Das Papier zeigt mögliche Ansatzpunkte einer überjährigen Zusammenarbeit zwischen dem aktuellen Vorsitz Chinas und der 2017 folgenden deutschen Präsidentschaft auf.

2016

Erweiterung gen Norden? Schweden, Finnland und die NATO

autori Aurélie Domisse

Schweden und Finnland rücken immer näher an die NATO heran, bislang aber ohne die Vollmitgliedschaft anzustreben. Daran wird sich wohl auch vor den Parlamentswahlen 2018 bzw. 2019 nichts ändern. Für die NATO wäre die Aufnahme der Nordeuropäer unkompliziert und brächte zahlreiche Vorteile, vor allem für die nordisch-baltische Sicherheit, aber auch bei Themen wie der NATO-EU-Kooperation und der Politik der Offenen Tür. Trotz gewisser Risiken, allen voran die absehbare Reaktion Russlands, könnte Deutschland zwei wichtige und verlässliche Partner in der NATO gewinnen.

2016

„Aufklärung“ des Islams?!

autori Abdel-Hakim Ourghi

Der Islam und die Muslime erleben angesichts westlicher Stärke eine Sinnkrise. Es ist im Interesse der Muslime, eine historisch-kritische Koranexegese voranzutreiben, um sich von gewaltlegitimierenden Aussagen in islamischen Texten abgrenzen zu können. Aufklärerische Islamkritik sollte zu einem festen Bestandteil des muslimischen Bewusstseins werden. ERSCHEINT AUSSCHLIESSLICH ONLINE!

2016

Bildungseinrichtungen in freier Trägerschaft – Eine wichtige Säule des deutschen Bildungswesens

autori Heiner Barz, Christine Henry-Huthmacher

Die Zahl der Schulen in freier Trägerschaft hat in Deutschland in den vergangenen Jahrzehnten stark zugenommen. Eltern erhoffen sich eine individuellere, ganzheitlichere Förderung für ihr Kind und engagiertere und zugewandtere Pädagogen. Die Bildungsforschung zeigt, dass derartige Erwartungen weitgehend erfüllt werden. Die Gründung privater Schulen ist schwieriger geworden aufgrund einer immer restriktiver gehandhabten Genehmigungspraxis.

2016

Die NATO in Warschau

autori Patrick Keller

Ein Wegweiser durch die Agenda des Gipfels
Am 8. und 9. Juli treffen sich die Staats- und Regierungschefs der NATO-Staaten inWarschau. Es ist der erste Gipfel des Bündnisses in Polen und seit dem Höhepunktder Flüchtlingskrise. Im Zentrum wird daher die Weiterentwicklung der NATO-Strategiegegenüber Russland einerseits und die Rolle des Bündnisses im Grenzschutzund der Fluchtursachenbekämpfung andererseits stehen. Diese Handreichung verschafftOrientierung über die wichtigsten Themen des Gipfels, offene Streitpunkteund die Agenda der Bundesregierung.

2016

Großelternschaft im Wandel – neue Beziehungsmuster in der modernen Gesellschaft

autori François Höpflinger, Christine Henry-Huthmacher

Die Beziehung zwischen Enkelkinder und Großeltern ist gekennzeichnet durch das Prinzip der Nichteinmischung der Großeltern in die Erziehung der Enkel. Die Diversifizierung von Lebens- und Familienformen – in der Trennungen, Zweitpartnerschaften, Stiefelternschaften aber auch Scheidungen der Großeltern häufiger auftreten, erzeugen auch neue Formen von Großelternschaft. Die Qualität der Beziehung zwischen den Großeltern und den Enkeln hängt auch sehr stark von der Qualität der Beziehung ab, die Großeltern zu ihren Kindern haben.

2016

Reformpartnerschaft mit Nordafrika

autori Christian E. Rieck, Gunter Rieck Moncayo, Olaf Wientzek

Wirtschaftliche Integration als erster Schritt für eine umfassende EU-Afrika-Kooperation
Die Beziehungen zwischen Afrika und der EU bedürfen dringend einer Revitalisierung und Neuordnung. Neben einer Intensivierung des politischen Dialogs gilt es vor allem die langfristige wirtschaftliche Resilienz der Region zu stärken. Dafür ist zunächst eine enge Reformpartnerschaft mit Nordafrika anzustreben, dem aus europäischer Sicht wichtigstem wirtschaftlichen, migrations- und sicherheitspolitischen Scharnier zu Subsahara-Afrika.

2016

Glaubwürdige Abschreckung stärken: Was die NATO tun muss

autori Heinz Neubauer

Die Annexion der Krim durch die Russische Föderation hat die NATO-Prioritäten geändert.Für die NATO ergibt sich nach Jahren der Einsätze außerhalb des Bündnisgebietes die Notwendigkeit, der territorialen Bündnisverteidigung neue Aufmerksamkeit zu widmen. Der NATO-Gipfel in Wales 2014 stand ganz im Zeichen der verbesserten Verteidigung und Abschreckung an den Bündnisgrenzen. Eine glaubwürdige Abschreckung setzt Willen, Ressourcen und realistische Planungen voraus.

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vydavateľ

Konrad-Adenauer-Stiftung e.V.